Volle Käsekraft voraus bei Stress
Nervenstark durch Käsegenuss
Der Käsemarkt boomt - das bezeugen übervolle Käsetheken in Supermärkten und italienischen Feinkostläden. Mozzarella, Parmesan und Pecorino gehören nicht nur zum Lifestyle - sie sind neben tausend anderen Käsesorten auch sehr gesund. Bei Übergewicht und hohen Cholesterinwerten tut es auch der magere Handkäse. Volle Käsekraft voraus bei Stress, Nervenschwäche und brüchigen Knochen.
Käse enthält lebenswichtige Inhaltsstoffe
Käse schmeckt nicht nur gut, er hat auch viele Wirkstoffe, die ihn zu einem äußerst gesunden Nahrungsmittel machen:
- Käse ist ein Milchprodukt und enthält sehr viel Kalzium. Dieser Mineralstoff ist besonders wichtig zur Stärkung der Knochen, für die Muskel- und Nervenfunktion, aber auch für die Blutgerinnung. Ohne Milch und Milchprodukte ist es kaum möglich, den Kalziumbedarf des Körpers zu decken.
- Neben Kalzium enthält Käse die Mineralstoffe Phosphor, Kalium und Magnesium, die unterschiedliche Aufgaben und Funktionen im Körper unterstützen.
- Auch Vitamine sind im Käse reichlich enthalten wie das fettlösliche Vitamin A mit seiner Vorstufe Carotin und Vitamine der B-Gruppe.
- Käse enthält praktisch keine Kohlenhydrate, dagegen viel Eiweiß und Fett. Das Milcheiweiß ist besonders reich an hochwertigen Eiweißbausteinen (Aminosäuren) und kann daher sehr gut in körpereigenes Eiweiß umgebaut werden.
- Neben dem Fett liefert der Käse zwei Begleitstoffe: Lecithin und Cholesterin. Ersteres dient vor allem dem Aufbau von Nervengewebe und ist bei Leistungsdruck und nervlicher Beanspruchung sehr wichtig für den Körper. Letzteres ist für die Menschen ein Problem, bei denen der Cholesterinspiegel im Blut erhöht ist. Hier gibt es eine einfache Regel: Je höher der Fettgehalt vom Käse ist, desto mehr Cholesterin ist in ihm enthalten.
Rinde essen - ja oder nein?
Nicht jede Käserinde ist für den Verzehr geeignet. Die Rinde von Hart-, Schnitt- und halbfestem Schnittkäse muss vor dem Verzehr entfernt werden, da sie mit chemischen Mitteln behandelt wurde und nicht genießbar ist. Rinde von halbfesten Schnittkäse- oder Weichkäsesorten wie Camembert oder Brie kann und soll gegessen werden. Sie gibt dem Käse seine ganz persönliche Note.
Käse - gut bei Milchzuckerunverträglichkeit
Käse zählt zwar zur Gruppe der Milch und Milchprodukte, enthält aber im Gegensatz zur Milch weitaus weniger Milchzucker (Lactose). Viele Menschen, die an einer Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) leiden, können sehr gut auf Frischkäse und Quark umsteigen. Hier gibt es viele aromatische Sorten, die zudem sehr kalziumreich sind.
Käse in der Schwangerschaft
Damit der Fetus nicht mit schweren Infektionskrankheiten wie Toxoplasmose, Salmonellose oder Listeriose angesteckt wird, sollte die Frau während der Schwangerschaft auf alle rohen Lebensmittel verzichten. Darunter fallen auch Rohmilch und Rohmilchkäse.
Da der Kalziumbedarf in der Schwangerschaft um 20 Prozent steigt, bietet Käse eine leckere Möglichkeit den erhöhten Bedarf zu decken.



