Frühlingsrolle & Co.
Chinesisches Fast Food
In den 70er Jahren kamen Chinarestaurants bei uns in Mode. Mitte der 80er Jahre machten sich die ersten Chinesen mit Außer-Haus-Lieferservices und China-Imbiss-Stuben selbstständig. Von nun an war auch das chinesische Essen nicht mehr nur eine Sache der Restaurants - ein neuer Fast-Food-Trend war geboren.
Der Klassiker unter den chinesischen Speisen ist die Frühlingsrolle, die pro Portion etwa 300 Kilokalorien und zwölf Gramm Fett enthält. Eine Portion (300 Gramm) süß-saures Chinagericht liefert ebenfalls zwölf Gramm Fett und nur 255 Kilokalorien, da diese Gerichte sehr viel Gemüse enthalten.
Eine Portion Bami- oder Nasigoreng enthält hingegen eine ganz gehörige Menge an Fett: 35 Gramm und 755 Kilokalorien. Gerichte, die beim Chinesen noch mehr zu Buche schlagen, sind Ente in unterschiedlichen Variationen und Erdnuss-Soße (Sate). Ein Esslöffel dieser nussigen Soße hat bereits 18 Gramm Fett und mehr als 150 Kilokalorien, die ausschließlich durch das Fett kommen. Die knusprige Ente liefert etwa 45 Gramm Fett und etwa 680 Kilokalorien.
Fettreiches China-Fast-Food nur selten
Eine Frühlingsrolle oder ein süß-saures Chinagericht ohne frittierte Fleisch- oder Geflügelbällchen ist eine willkommene Alternative als Hauptgericht und in einer kleinen Ausführung auch als Zwischenmahlzeit geeignet. Chinesisches Fast Food hat den Vorteil, dass es aus reichlich Gemüse und einfach gekochtem Reis besteht, die jeweils kein Fett liefern und durch die enthaltenen Ballaststoffe besser sättigen als Burger oder Currywurst mit Pommes frites.
Die fettreichen Gerichte wie Ente, frittiertes Fleisch mit Erdnuss-Soße oder Bami- und Nasigoreng sollten als Highlight - genau wie andere fettreiche Fast-Food-Gerichte - möglichst nur selten auf dem Speiseplan stehen.



