Pizza
Italiens bunt belegte Platte
Die Pizza ist der Klassiker unter den Schnell-Gerichten. Italienische Gastarbeiter brachten sie Ende der sechziger Jahre nach Deutschland und boten sie zunächst nur in Pizzerien an. Doch längst bekommt man sie überall: bei First-Class-Italienern, in Self-Service-Restaurants, auf Bahnhöfen oder per Lieferservice ins Büro. Doch wie gesund ist das beliebte Gericht?
In Deutschland gibt es mehr als 1.000 Pizza-Systemstandorte wie Pizza Hut, Joey?s Pizza, Wiener Feinbäcker oder Brezel Ditsch. Hinzu kommen unzählige Betreiber von Imbissbuden und Pizzerien. Etwa 544 Millionen Mark Umsatz wurden im ersten Halbjahr 2000 (ohne Aldi) im Supermarkt durch die pikant belegte Teigplatte erzielt. Damit liegt die Pizza auch in den Privathaushalten unangefochten auf Platz Eins unter den Schnell-Gerichten.
Pizza - nur gelegentlich empfehlenswert
Eine Pizza wiegt im Durchschnitt 450 Gramm und enthält 31 Gramm Fett, was ein Drittel der enthaltenen 910 Kilokalorien ausmacht. Durch den Käse ist sie besonders reich an Kalzium und enthält die Vitamine B1, E und Folsäure. Als Alternative zur Hauptmahlzeit ist die Pizza ab und zu geeignet, obgleich sie viele Kalorien enthält. Seitens ihres Fettgehaltes ist sie als regelmäßige Mahlzeit jedoch eindeutig zu fettig.
Eine Minipizza oder ein Pizzasnack enthalten etwa die Hälfte an Fett und Kalorien, also 455 kcal und 15 Gramm Fett und sind als "leichtere" Hauptmahlzeit eher empfehlenswert. Als Snack sind sie jedoch eindeutig zu fett- und kalorienreich. Wenn Sie ein absoluter Pizzafan sind, ist eine vegetarische Pizza eine geeignete Alternative, denn hier essen Sie mindestens zehn Gramm Fett und damit verbunden zirka 100 Kalorien weniger. Ein knackiger Salat mit fettarmem Dressing rundet die Mahlzeit ausgewogen ab.



