
Eines der wertvollsten Lebensmittel
Walnüsse helfen bei Diabetes, Krebs, Bluthochdruck und tun dem ganzen Körper gut!
Zu Weihnachten haben sie wieder Hochkonjunktur: Dreieinhalb Kilo Nüsse essen wir Deutschen im Jahr. Nicht nur, weil sie lecker, sondern auch als eine der wenigen Knabbereien sehr gesund sind! Walnüsse sind die einzigen Nüsse, die eine bemerkenswerte Menge an Omega 3-Fettsäuren enthalten – mehr sogar als Fisch! Diese Fettsäuren, die das Herz schützen, kann der Körper nicht selbst produzieren; daher ist es so wichtig, sie mit der Nahrung aufzunehmen. Doch Walnüsse können noch viel mehr für unsere Gesundheit tun, wie zahlreiche neue Studien zeigen. Die beste Nachricht: Walnüsse machen trotz ihrer wertvollen Fette nicht dick!
Regelmäßig Walnüsse zu essen kann das Krebswachstum ausbremsen. Als wahres Brainfood können Walnüsse die geistige Leistungsfähigkeit im Alter verbessern, und sie bieten in der speziellen Ernährung von Diabetikern Vorteile. Außerdem beeinflussen sie das „tödliche Quartett“ positiv. Dabei spielen mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit vielen anderen wertvollen Inhaltsstoffen der Walnuss wie Melatonin, Antioxidantien, Vitamine, Eiweiß und zahlreichen Mineralstoffen zusammen und machen die Walnuss damit zu einem echten Gesundheitspaket für unseren Körper.
Positiver Einfluss auf das „Tödliche Quartett“
Erhöhte Blutfette, hohe Blutzuckerwerte, Bluthochdruck und Übergewicht mit großem Bauchumfang – dieses „tödliche Quartett“ wird metabolisches Syndrom genannt. In Deutschland sind schätzungsweise 12 Millionen Menschen davon betroffen. Eine mediterrane Kost, ergänzt durch Nüsse – vornehmlich Walnüsse –, kann dabei helfen, diese vier Risikofaktoren zu reduzieren. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Studie an zehn spanischen Universitäten. Die Teilnehmergruppe, die sich mediterran ernährte und zusätzlich Nüsse, vor allem Walnüsse, aß, konnte die Häufigkeit des metabolischen Syndroms deutlich senken. Eine fettarme Ernährung dagegen führte nur zu einer minimalen Reduzierung.
Weniger Fett tut Diabetikern gut, aber sie sollten Lebensmittel essen, die vor allem das richtige Fett liefern. In einer Langzeit-Studie nahmen übergewichtige Typ-2-Diabetiker entweder eine fettarme Diät oder eine fettarme Diät mit Walnüssen zu sich. Ergebnis: Die Walnussgruppe nahm mehr ungesättigte Fettsäuren auf, dadurch verbesserte sich ihr Nüchternblutzucker verbessert sich.
Walnüsse verlangsamen Krebswachstum
Die Omega-3-Fettsäure ist aber nicht der einzige Trumpf der Walnuss. Walnüsse sind eine der wichtigsten pflanzlichen Quellen für Antioxidantien, denen eine große Rolle bei der Bekämpfung von schweren Erkrankungen wie Krebs oder Arteriosklerose zugeschrieben wird. Die amerikanische Forscherin Dr. Hardman untersuchte erstmals, ob Walnüsse das Krebswachstum beeinflussen. In ihrer Studie deckten Mäuse einen Teil ihres Kalorienbedarfs durch Walnüsse. Ergebnis: Der Brustkrebs entwickelt sich bei der mit Walnüssen gefütterten Mausgruppe erheblich langsamer als bei der Mausgruppe, deren Ernährung den bei uns üblichen Ernährungsgewohnheiten entsprach. Mindestens drei Bestandteile der Walnuss können dafür verantwortlich sein: Omega-3-Fettsäuren hemmen das Tumorwachstum nachweislich, Antioxidantien und Bioaktivstoffe verlangsamen es.
Gewichtsmanagement: Von Harvard bestätigt
Die renommierte Harvard Universität bestätigt: Walnüsse senken das Cholesterin, steigern dabei aber nicht das Gewicht! Eine Ernährung ergänzt durch Walnüsse senkt das Gesamtcholesterin und vor allem das „schlechte“ Cholesterin. Damit lässt sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten verringern. Dieser positive Effekt wird durch eine Auswertung mehrerer Studien der Harvard-Universität bekräftigt.Auch andere Risikofaktoren wie Entzündungsparameter nahmen die Forscher unter die Lupe und bemerkten nachweislich Verbesserungen durch Walnüsse. Besonders überraschend war: Trotz des hohen Fettgehalts der Nüsse nahmen die Walnuss-essenden Studienteilnehmer nicht zu - im Gegenteil, manchmal nahmen sie sogar etwas ab! Auch das spricht für die Walnüsse als Bestandteil einer herzgesunden, körperbewussten Ernährung.
Brainfood Walnüsse
Neue Tierstudien zeigen, dass eine Ernährung mit 6 % Walnussanteil den geistigen und motorischen Leistungsabfall, der mit dem Alter kommt, umkehrt. Ältere Ratten, die diese Walnussmenge im Futter zu sich nahmen, schnitten in verschiedenen Versuchen besser ab als Tiere ohne Walnüsse im Futter. Dabei wurden unter anderem Gleichgewicht, Koordination und Gedächtnisleistung getestet. Die Forscher schlussfolgern, dass eine Ergänzung der Ernährung mit Walnüssen die gesunde Lebensdauer erhöhen kann. Dafür könnten verschiedene bioaktive Inhaltsstoffe der Walnüsse verantwortlich sein. Der Walnussanteil im Futter entspricht bei Menschen etwa 30 g Walnüsse pro Tag.
Lebensmittelsicherheit
Herkunft und Lagerung sind bei Walnüssen besonders wichtig, denn wenn sie schimmeln, entsteht stark Krebs erregendes Aflatoxin. Daher ist es wichtig, eigene Nüsse gut zu trocknen, kühl zu lagern und sehr zügig aufzubrauchen. Im Lebensmitteleinzelhandel findet der Verbraucher meist Walnüsse aus Kalifornien, die etwa 70 Prozent unseres Bedarfs abdecken. Da der US-amerikanische Bundesstaat die höchsten Hygienestandards weltweit besitzt, können diese Walnüsse bedenkenlos gekauft werden, sollten dann aber zügig innerhalb von 4 Wochen aufgebraucht werden.
Alles Wissenswerte über Walnüsse und jede Menge Rezeptideen finden Sie gesammelt unter www.walnuss.de






