Besuch beim Kinderarzt
Für viele Kinder ist der Arztbesuch ein rotes Tuch
Den meisten Kindern wird schon beim Gedanken an die weißen Praxisräume flau im Magen. Doch mit ein paar Tipps im Gepäck kann so schnell nichts schief gehen.
- Machen Sie keine falschen Versprechungen. Sagen Sie nicht, dass es nicht weh tun wird. Möglicherweise hilft es auch, von der eigenen Spritzenangst zu erzählen und davon, dass es dann doch gar nicht so schlimm war.
- Denken Sie an das Lieblingsspielzeug zur Ablenkung.
- Kleiden Sie Ihr Kind so, dass Sie es bequem aus- und wieder anziehen können. Bei Kleinkindern gilt: Nehmen Sie Ersatzwindeln und eventuell ein Handtuch mit
- Sofern Ihr Kind Durchfall hat, bringen Sie die letzte Windel mit oder beschreiben Sie die Farbe von Stuhl und Urin genau.
- Hat Ihr Kind starke Schmerzen, erkundigen Sie sich nach den Sprechzeiten. Erwähnen Sie auch, dass Ihr Kind eventuell weint und schreit.
- Vermuten Sie eine Ansteckungsgefahr hinter der Krankheit, informieren Sie die Sprechstundenhilfe. Häufig gibt es einen separaten Wartebereich.
- Machen Sie sich stichpunktartige Notizen: Wann haben Müdigkeit und Appetitlosigkeit begonnen? Seit wann hat Ihr Kind Fieber und wie hoch? Notieren Sie die Messwerte morgens, mittags und abends.
- Schreiben Sie sich zu Hause im Vorfeld alle Fragen auf. Beim Kinderarzt vergessen Sie sie sonst leicht. Schreiben sie ebenfalls mit, was Ihr Kinderarzt Ihnen rät. So laufen Sie nicht Gefahr, etwas wichtiges zu vergessen.
Sollte Fieber länger als 3 Tage anhalten, muss unbedingt eine Abklärung erfolgen. Ebenso, wenn
- das Baby auffallend viel oder wenig schläft
- das Baby oder Kleinkind ungewöhnlich viel schreit
- das Kind weniger trinkt als sonst
- bei hohem Fieber (über 39 Grad)
- bei wiederholtem Erbrechen oder Durchfall
- bei Appetitlosigkeit oder apathischem Verhalten
- bei Hautausschlägen.
Grundsätzlich gilt: Lieber einmal zu oft den Arzt aufsuchen als umgekehrt.








