Schlaf und Psyche
Wie wichtig guter Schlaf für unser Innenleben ist
Körper und Psyche folgen ihrer eigenen Rhythmik: Wache, konzentrierte und außenweltorientierte Zeiten wechseln im Tagesverlauf mit gedanklichem Rückzugsphasen und Regenerationszeiten. Schlafen, Wachen, Arbeiten, Essen, auch Lachen und ernste Konzentration sind in ihrem steten Wechsel eine Quelle der Entspannung.
Gesunder Schlafen
Nicht abschalten können, das Gedankenrad dreht sich auch nachts immer weiter: Einschlaf- und Durchschlafstörungen können Körper und Psyche belasten. Und: Schlafentzug scheint in der modernen Leistungsgesellschaft zum Kavaliersdelikt und Zeichen positiver Arbeitsleistung zu mutieren. Das Gegenteil ist aber der Fall, denn Schlafentzug über Jahre führt unbemerkt zu verminderter Leistungsfähigkeit, Reizbarkeit und Depression.
Wenn Sie nicht zu ausreichender nächtlichen Ruhe kommen, versuchen Sie besonders die Mittagszeit für ein regenerierendes "Nickerchen" zu nutzen. Nach 20 Minuten Schlaf fühlen Sie sich frisch und ausgeruht. Mehr Schlaf hingegen wirkt ermüdend.
Bei nächtlichen Einschlaf- und Durchschlafstörungen können Ihnen folgende Tipps helfen:
- Jeden Tag, auch sonntags, um die selbe Zeit aufstehen
- nur schlafen, wenn man wirklich müde ist
- kleine entspannungsfördernde Schlafrituale wie ein warmes Bad oder eine 10-minütige Bettlektüre
- regelmäßig Sport, frühmorgens oder mit einem mindestens 6-stündigen Abstand zur Schlafenszeit
- regelmäßiger Tagesrhythmus (Mahlzeiten, Medikamente)
- 6 Stunden vor der Nachtruhe keine Muntermacher wie Kaffee oder Tee
- keinen Alkohol, er wirkt anregend
- Rauchen vor dem Schlafengehen meiden
- Mittagsschlaf immer zur selben Zeit
- Schlaftabletten meiden und wenn, mit äußerster Vorsicht maximal über drei Woche einnehmen, nicht mit Alkohol kombinieren




