Glossar

R-S

R-S - von Radiochirurgie bis Suppressor-Gen

Radiochirurgie:
Die Strahlung wird direkt auf das entartete Gewebe konzentriert und berührt gesunde Strukturen fast gar nicht. Haupteinsatzgebiet: Hirnmetastasen.

Remission:
Nachlassen der Krankheitszeichen, nachweisliche Verkleinerung eines Tumors. Remission bedeutet jedoch nicht Heilung!

Reproduktionsmediziner:
Facharzt für Gynäkologie mit Weiterbildung zum Reproduktionsmediziner. Er behandelt u.a. bestehende Unfruchtbarkeit.

Resektion:
Operative Entfernung eines Gewebeteils.

Rezidiv:
Rückfall einer Erkrankung, ein Tumor tritt z.B. erneut auf.

sekundäre Pflanzenstoffe:
Diese Inhaltsstoffe von Pflanzen haben krebsvorbeugende Eigenschaften. Sie beruhen darauf, dass sie spezifische krankheitserregende Eigenschaften beeinflussen können. Dazu gehört z.B. das Abfangen von Radikalen, die zu oxidativem Stress führen können, die Beeinflussung von Enzymen und die Auslösung der Apoptose sowie einiger anderer Schutzmechanismen.

Stent:
Ein Stent ist eine künstliche Röhre, die in Gefäße oder Körper-Leitungen (Luftröhre) eingelegt werden kann, wenn auf kurzer Strecke eine Unterbrechung droht: durch einengendes Tumorwachstum oder durch eine Instabilität der Gefäßwand.

Strahlenbelastung durch die Mammographie:
Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung und dadurch mit einer Belastung durch Röntgenstrahlen verbunden. Diese können die Zellen schädigen. Eine Mammographie besteht in der Regel aus zwei Aufnahmen. Als Gesamtdosis sollte der Wert von 5 Milli-Sievert (mSv eine Einheit für diese Art von Strahlung) nicht überschritten werden. Bei Geräten mit dem Rasterverfahren, die heute als Standard gelten, und deren optimaler Anwendung liegt die Belastung deutlich darunter. (Vergleich: die Menge an natürlicher gleichartiger Strahlung aus dem Weltraum oder aus der Erde beträgt pro Jahr etwa 2 Milli-Sievert).
Trotz der geringen Belastung und des äußerst geringen Risikos kann nicht 100%ig die Entstehung einer Krebserkrankung durch diese Strahlung ausgeschlossen werden.

Suppressor-Gen:
Sogenanntes Unterdrücker-Gen: hemmt die Bildung oder Entstehung einer anderen Substanz oder den Ablauf eines Vorgangs (z.B. der Entartung einer Zelle).


Autor: Springer Medizin
Stand: May 3, 2006


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