Glossar
L
L - von Lasertherapie bis Lymphödem
Lasertherapie:
Ein schmaler, "konzentrierter" Laser-Lichtstrahl zerstört das Gewebe, auf das er gerichtet wird. Diese Behandlungsform wird meist nur in Studien und in großen Behandlungszentren durchgeführt.
Lebermetastasen:
Sie verursachen normalerweise erst Beschwerden, wenn große Teile der Leber befallen sind: Appetitlosigkeit, Druck- oder Völlegefühl im rechten Oberbauch, Gewichtsverlust, Fieber, Gelbfärbung der Haut oder der Augen. Nachweis durch Ultraschall, Computertomographie oder Kernspin. Die Behandlung erfolgt durch Chemotherapie, gelegentlich werden einzelne Metastasen auch operativ entfernt.
Leukozyten:
= weiße Blutkörperchen; gelten als "Polizei" im Körper, weil sie vor eindringenden Erregern (Bakterien, Viren, Pilzen) schützen. Daher besteht bei Sinken der weißen Blutkörperchen eine erhöhte Infektionsneigung. Dies kann eine mögliche Folge einer Chemotherapie sein. Nach Abschluss einer Chemotherapie erholen sich die Leukozyten-Zahlen wieder.
Lobuläres Karzinom :
Dieser Brustkrebs geht von den Drüsenlappen oder Drüsenläppchen aus. Er wird häufiger in beiden Brüsten gefunden als andere Brustkrebsarten.
Lungenfell:
Die gesamte Lunge ist von dieser zarten Haut überzogen, die an das Rippenfell anschließt. Zwischen diesen beiden Häuten befindet sich Flüssigkeit, die es ermöglicht, dass eine gute Beweglichkeit gegeneinander möglich ist. Dadurch unterliegen die Lungen passiv allen Bewegungen des Brustkorbs.
Lungenmetastasen:
Machen sich bemerkbar durch Atemnot und/oder dauerhaften Husten. Der Nachweis erfolgt durch Röntgenaufnahmen vom Brustkorb. Sie können sich auch über die Gewebsspalten der Lunge ausbreiten oder auf das Rippenfell übergreifen, das die Lunge überzieht. Dann bildet sich Flüssigkeit in dem vorhandenen Spalt zwischen Pleura und Lunge (Pleuraerguss), der die Lunge zusammendrückt und Atemnot verursacht.
Lymphknoten und -gefäße:
Bei einer Krebserkrankung können über die Lymphgefäße bösartige Zellen verschleppt werden. Dabei können die zwischengeschalteten Lymphknoten einzelne Zellen abfangen (Filterwirkung). Die in der Regel höchstens erbsengroßen Lymphknoten können anschwellen und hart werden. Normalerweise sind sie weich und nicht tastbar.
Lymphödem:
Nach Entfernung von Lymphknoten aus der Achselhöhle entstehen Vernarbungen, die den Durchfluss der Lymphe verhindern können und einen Rückstau der Lymphflüssigkeit in den Arm bedingen. Eine Bestrahlung erhöht dieses Risiko. Ein Lymphödem kann auch Jahre nach einer Behandlung erstmals auftreten.




