Glossar
K
K - von Kernspintomographie bis Kryotherapie
Kernspintomographie:
Das MR, NMR, MRT arbeitet mit Magnetfeldern. Es ist besonders geeignet zur Darstellung der Leber und anderen Organen des Bauchraums bei der Suche nach Metastasen. Keine Nebenwirkungen bekannt. Nicht geeignet für Träger von Herzschrittmachern oder metallischen Fremdkörpern (Granatsplitter, Metallplatte).
Kleinzelliges Bronchialkarzinom:
rasch wachsender Lungenkrebs, der meist schon sehr frühzeitig Tochtergeschwülste (Metastasen) bildet
Knochenmetastasen:
Werden meist durch konstante Schmerzen bemerkt, die sich auch nicht nachts oder durch ein Bad bessern. Diagnose durch Röntgenbild, Knochenszintigraphie, Computertomogramm oder Kernspintomographie. Sie können zu pathologischen Knochenbrüchen führen. Die Behandlung kann durch Strahlentherapie, Gabe radioaktiver Substanzen oder Bisphosphonate erfolgen. Bei tragenden Knochen (z.B. Wirbelsäule) wird gelegentlich zur Vorbeugung eines Knochenbruches, der hier eine Lähmung nach sich ziehen könnte, eine Operation durchgeführt: Durch Anlegen einer Metallplatte wird der Knochen stabilisiert.
Knochenszintigraphie:
Infusion eines radioaktiv markierten Speicherstoffes, der sich in stoffwechselaktiven Geweben anreichert. Später werden die Herde mittels Geiger-Messung dokumentiert. Es werden nicht nur Knochentumore dabei entdeckt, sondern ebenso Rheuma-Herde oder Knochenentzündungen.
Kryotherapie:
Tumore werden durch Tiefkühlfrieren zerstört. Diese Methode findet ihren Einsatz zum Beispiel bei nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen.




