Glossar
A
Alveolen:
= Lungenbläschen. Kleine sackförmige Gebilde, die in ihrer Gesamtfläche etwa das 60fache der menschlichen Körperoberfläche ausmachen. In ihnen findet die innere Atmung statt, der Gasaustausch zwischen Blut und Luft. Denn die Lungenbläschen sind die engste Kontaktstelle zwischen Atemluft und Blutgefäßen, zumal alle Alveolen mit einem Netzwerk von kleinsten Blutgefäßen bedeckt sind.
Anthroposophen:
Die sogenannte anthroposophisch ergänzte Medizin ist nach ihrem Begründer Rudolf Steiner "eine Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen". Zentrales Heilmittel in der anthroposophischen Krebsbehandlung ist die Mistel.
Anus praeter:
Künstlicher Darmausgang, auch "Stoma". Der gesunde Darmanteil wird über eine Öffnung in der Bauchwand nach außen verlegt. Mit einem speziellen Beutelsystem wird der Stuhl aufgefangen, da die Abgabe nicht mehr kontrollierbar ist. Dieser Beutel ist nicht sichtbar, wird völlig geruchsneutral mit der umgebenden Haut verklebt. Der Betroffene kann sich in der Regel selbst um die Pflege des Anus praeter kümmern.
Antiemetika:
Medikamente gegen die aufkommende Übelkeit z.B. bei einer Chemotherapie
Apoptose:
Die Bezeichnung für den programmierten Zelltod ("Selbstmordprogramm"), wenn Schäden in einer Körperzelle nicht mehr repariert werden können. Dieses stellt sicher, dass sich fehlerhafte Zellen nicht weitervererben können.




