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Aufbewahrung

Noch ganz frisch? Eier im Test

Eier sollten frisch sein, wenn sie auf den Tisch kommen - zum Schutz vor Salmonellen und Bakterien. Doch wie ein Ei dem anderen, gleicht sich ein Ei äußerlich noch nach Monaten. Wie also frische und verdorbene Eier auseinander halten? Meist geben die dem Handel vorgeschriebenen Kennzeichnungen das Alter an. Und im Zweifel hilft der Test im Wasserglas.

Eier sind ein empfindliches Lebensmittel. Deshalb gelten Vorschriften für die Kennzeichnung. Ganz frisch, höchstens sieben Tage alte Eier sind mit "extra" bezeichnet. Das genaue Alter zeigt die Datumsangabe: "extra bis ...". Manchmal wird das Legedatum aufgestempelt. Frische Eier halten sich übrigens bei Zimmertemperatur, da sie noch eigene Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger haben. Spätestens ab dem 18. Tag müssen sie jedoch gekühlt werden. Sonst können sich Salmonellen und andere Krankheitserreger entwickeln. Immungeschwächte Personen und Kleinkinder sollten sicherheitshalber auf Speisen mit rohen Eiern verzichten.

Im Zweifelsfalle heiß machen

Genießbar sein sollten gekühlt gelagerte Eier bis zum Haltbarkeitsdatum maximal 28 Tage nach dem Legen. Aus Sicherheitsgründen empfehlen Eierproduzenten jedoch oft, für Frischeier-Speisen wie Tiramisu oder Spiegeleier nur Eier bis zu einem Alter von 18 Tagen zu verwenden. Speisen mit rohen Eiern sollten sofort und maximal für 24 Stunden in den Kühlschrank. Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums sind Eier noch verwendbar, müssen aber durch und durch erhitzt werden. Insgesamt sollten sie nicht länger als sechs bis sieben Wochen gelagert werden.

Zur Altersbestimmung: Der Test im Wasserglas

Ist nicht sicher, wie alt ein Ei ist, dann hilft die Wasserglas-Methode. Denn: Je älter ein Ei, desto größer wird die Luftkammer, da Wasser durch die Schale verdunstet.

  • Frische Eier gehen in einem wassergefüllten Glas unter, liegen flach am Boden.

  • Ein wenige Tage altes Ei hebt seine Spitze leicht an.

  • Hält sich ein Ei fast senkrecht in der Schwebe, ist es etwa 14 bis 21 Tage alt und sollte schnell verbraucht werden.

  • Schwimmt ein Ei, ragt mit der stumpfen Spitze deutlich aus dem Wasser heraus, ist es rund zwei Monate alt und nicht mehr zu empfehlen.

Die Methode gibt allerdings nur Anhaltspunkte. Genau feststellen lässt sich die Größe der Luftkammer nur mit einer Durchleuchtung. Für den Hausgebrauch empfiehlt sich im Zweifelsfalle auch, das aufgeschlagenene Ei auf einem Teller zu betrachten. Beim frischen Ei sind Dotter und Eiklar hoch gewölbt. Mit zunehmendem Alter zerläuft das Eiklar immer stärker, das Dotter wird flacher, vermischt sich später mit dem Eiklar. Dann ist ein Ei nicht mehr genießbar.


Autor: Springer Medizin
Stand: Apr 2, 2007


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