Ernährung am Arbeitsplatz

Brainfood - Nahrung fürs Gehirn

Stress am Arbeitsplatz, ein Termin jagt den nächsten und trotzdem mit dem Kopf voll bei der Sache sein? Ja bitte!

Volle Leistungsfähigkeit und Konzentration können Sie auch durch Ihre Essgewohnheiten beeinflussen. Obst und Gemüse stehen dabei ganz oben auf der Liste – am besten fünf Portionen über den Tag verteilt.

Glückshormone für eine gute Stimmung

Wer kennt es nicht: beim Sport oder einem intensiven Kuss sprudeln die Gefühle über und das Glücksgefühl setzt ein - die Endorphine werden ausgeschüttet. Durch die Nahrung ist etwas Ähnliches möglich. Aus bestimmten Bausteinen, den Tryptophanen, die in Bananen, Hülsenfrüchten oder Sonnenblumenkernen stecken, kann im Körper das Glückshormon Serotonin gebildet werden. Es vermittelt uns innere Zufriedenheit und Glück. Falls also in der Mittagspause keine Zeit für Dauerlauf oder lodernde Leidenschaft bleibt, hilft eine Banane ganz schnell übers Leistungstief hinweg.

Mit Vitaminen auf Radikalenfang

Zum Arbeiten benötigen unsere grauen Zellen aber auch Sauerstoff. Dabei entstehen jedoch freie Radikale, die unsere Gehirnzellen schädigen können. Die Vitamine C, E und Beta-Carotin schützen das Gehirn vor diesen freien Radikalen. Die besten dieser Radikalenfänger sind Rosinen, Brombeeren, Knoblauch, Erdbeeren, Spinat, Himbeeren, Brokkoli, Dörrpflaumen, aber auch Orangen, rote Trauben und Paprika sowie Kiwi. Wie wär’s also mit Trauben oder Beeren ins morgendliche Müsli für einen guten Start in den Arbeitstag? Oder Fingerfood am Nachmittag?

Mit Nüssen zur geistigen Höchstleistung

Als kleiner Powersnack zwischendurch eignen sich auch Nüsse ganz hervorragend. Sie sind besonders reichhaltig an Vitamin B1. Dieses Vitamin steigert die Zuckerverwertung und somit die Energiegewinnung für unsere kleinen grauen Zellen. Zudem enthalten sie Cholin, einen Baustoff für den Neurotransmitter Acetylcholin: Durch diesen Botenstoff wird der Informationsfluss zwischen den Zellen und die Konzentrationsfähigkeit begünstigt. Nicht umsonst enthält das gut bekannte Studentenfutter reichlich verschiedene Nüsse.

Die Mischung macht’s

Mit einem guten Mix aus verschiedenen Obst- und Gemüsearten sowie Nüssen lässt sich die Konzentrationsfähigkeit, Lern- und Merkfähigkeit steigern – das Gehirn kann bestens funktionieren. Dies bedeutet aber nicht, dass man sich bloß durch den richtigen Nährstoff-Mix das Lernen erspart: Klüger wird man nur durchs Essen nämlich nicht.






LebensmittelWirkung
Banane, Ananasgute Stimmung, Zufriedenheit, Glücksgefühl
Rosinen, Brombeeren, Knoblauch, Erdbeeren, Spinat, Himbeeren, Dörrpflaumen, Brokkoli, Orangen, rote Trauben, Paprika, Kiwiwirken als Radikalfänger zum Schutz der Gehirnzellen vor schädlichen freien Radikalen
Nüsse, Sonnenblumenkerne, Hülsenfrüchte, wie Erbsen, BohnenSteigerung der Konzentrationsfähigkeit


Quelle: Nach Informationen von 5 am Tag e.V.
Autor: Springer Medizin
Stand: Apr 25, 2007


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