Mineralien
Wie viel Jod braucht der Körper?
Die Schilddrüse benötigt das Spurenelement Jod, um Hormone herzustellen. Wird mit der Nahrung zu wenig davon zugeführt versucht sie den Mangel durch verstärktes Wachstum zu kompensieren.
Die Schilddrüse bildet das Hormon Thyroxin, welches den Abbau von Kohlenydraten und Fetten im menschlichen Körper steigert und so den Grundumsatz steuert. Um Thyroxin zu bilden, benötigt die Schilddrüse Jod. Wenn jedoch das Blut nicht ausreichend mit dem Mineralstoff angereichert ist, vermehren sich die jodfilternden Zellen in der Schilddrüse. So soll erreicht werden, dass eine größere Menge Jod aus dem Blut gefiltert werden kann. Durch diese übermäßige Zellbildung schwillt der Hals an.
Jod ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Nahrung.
Die
Die Folge: ein unschöner Kropf
Jodmangel führt nach einiger Zeit zum Kropf, vom Mediziner Struma genannt. Jeder dritte Deutsche leidet unter einem Jodmangelstruma. Besonders Mittel-und Süddeutschland sind typische Jodmangel-Gebiete. In diesen Regionen reicht die mit der täglichen Nahrung zugeführte Menge des Spurenelementes Jod meistens nicht aus.
Wenn Jodsalz allein nicht hilft ...
Deshalb wird die zusätzliche Einnahme von Jod in Tablettenform empfohlen. Diese Tabletten decken den Tages- oder gleich den Wochenbedarf. Nebenwirkungen haben sie nicht: Was der Körper nicht braucht, scheidet er einfach wieder aus. Besondere Aufmerksamkeit erfordert der Jodhaushalt während der Pubertät, der Schwangerschaft und der



