Mineralien
Magnesiummangel als Krampfauslöser
Schmerzliche Muskelkrämpfe in der Nacht oder häufige Muskelzuckungen an den Augenlidern deuten auf einen Magnesiummangel hin. Magnesium ist der so genannte Anti-Stress-Mineralstoff.
Magnesium zählt zu den lebenswichtigen Mineralstoffen. Ein Magnesiummangel beeinträchtigt aufgrund der vielfältigen Wirkung des Minerals den ganzen Körper:
- Magnesium ist an der Aktivierung vieler Enzyme und an nahezu allen Reaktionen des Stoffwechsels beteiligt.
- Magnesium ist wichtig für das gute Zusammenspiel von Muskeln und Nerven und schützt vor Muskelkrämpfen.
- Magnesium dient als Bausubstanz für Knochen und Zähne: In Verbindung mit Phosphat ist es zu etwa 1,5 Prozent im Knochen enthalten.
Achtung bei Ausdauersport und Co.
Die Gefahr eines Mangels ist oft gegeben, wenn der Körper über einen längeren Zeitraum extremen Stresssituationen ausgesetzt ist. Auch sehr viel Sport wie zum Beispiel tägliches Joggen oder anderer Ausdauersport kann einen Magnesiummangel hervorrufen.
Wie hoch ist der Magnesiumbedarf?
Der Magnesiumbedarf eines Erwachsenen ist bereits mit vier bis fünf Scheiben Weizenvollkornbrot (ca. 270 mg Magnesium) und einer Banane (ca. 65-70 mg Magnesium) pro Tag gedeckt.
Eine Schale Müsli kann ein bis zwei Scheiben Vollkornbrot ersetzen.
Weitere magnesiumhaltige Nahrungsmittel sind:
- Kartoffeln,
- Spinat,
- Erbsen,
- Naturreis,
- Sojabohnen und
- Mineralwasser.



