Gesunde Ernährung
Wintergemüse Helden der kalten Jahreszeit
Im Winter braucht der Körper viele Vitamine und Mineralstoffe. Lesen Sie hier, wie Sie mit Wirsing, Brokkoli und Co. der Erkältungswelle entfliehen können.
In den nassen, kalten Monaten zwischen November und Februar ist die Erkältungsgefahr besonders hoch. Gerade in dieser Jahreszeit macht sich eine Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen schnell unangenehm in Form einer lästigen Erkältung bemerkbar. Bei diesen Witterungen ist der Organismus zusätzlich auf eine optimale Versorgung mit Vitaminen angewiesen. Das regionale angebotene Wintergemüse bietet dafür eine geradezu perfekte Grundlage. Die hierzulande typischen Gemüsesorten sind vor allem Kohlsorten wie Blumen-, Rot-, Weiß-, Grün- und Rosenkohl sowie Wirsing, Brokkoli und Kohlrabi. Diese Gemüsesorten strotzen geradezu vor wichtigen, die Abwehr unterstützenden Vitamine und Mineralstoffen wie Vitamin C, Eisen, Calcium, Phosphor und Magnesium.
Diese Vitalstoff-Kombination ist besonders in der kalten und dunklen Jahreszeit empfehlenswert. Vitamin C schützt und stärkt den Organismus vor Erkältungsviren. Calcium, Phosphor und Magnesium tragen zur Gesunderhaltung der Knochen bei. Dies ist besonders in dieser Jahreszeit zur Prävention einer Osteoporoseentstehung von großer Bedeutung, da die Sonneneinstrahlung in dieser Zeit wesentlich geringer ist. Aus diesem Grund bietet sich eine Kombination des Wintergemüses mit fettem Seefisch besonders gut an, da Fisch eine ideale Quelle für Vitamin D darstellt. Vitamin D benötigt der Organismus zur optimalen Aufnahme des Calciums über den Darm in die Blutbahn.
Des Weiteren weist Kohlgemüse bei einer sehr hohen Nährstoffdichte eine sehr geringe Energiedichte auf. Durch den hohen Ballaststoff- und Wassergehalt sorgt der Verzehr von Kohl für eine gute langanhaltende Sättigung bei minimaler Energiemenge. 100 Gramm Kohlgemüse liefern, je nach Sorte, gerade mal zwischen 15 und 40 Kalorien.



