
Schnupfen
Pflanzliche Mittel haben sich bewährt
Die ersten Erkältungsanzeichen sind meist anschwellende Schleimhäute und Schnupfen. In diesem Anfangsstadium empfehlen sich Kamillendampfbäder und Schwitzkuren mit heißem Lindenblütentee sowie Thymiantee.
Einen Schnupfen können Sie mit Kräuterwirkstoffen aus Kamille und Eukalyptus behandeln. Auch Menthol wirkt angenehm befreiend und kühlend. Oftmals sind die Nasenschleimhäute so gereizt, dass nur noch schleimhautabschwellende Nasentropfen helfen. Verwenden Sie ölfreie Präparate, denn das Öl würde die feinen Härchen der Nasenschleimhäute verkleben. Neuere Nasensprays gegen Schnupfen haben einen Wirkstoff (Dexpanthenol), der in der Nase in das Vitamin Pantothensäure umgewandelt wird. Dieses Vitamin verhindert das Austrocknen der Schleimhäute und wirkt zusätzlich entzündungshemmend sowie wundheilfördernd.
Damit auch Kräuterextrakte über die Haut und die Atemwege ihre Wirkung gegen Schnupfen und Husten entfalten können, ist ein Brustwickel geeignet. Legen Sie vor dem Schlafengehen ein Baumwollhemd zum Anwärmen auf die Heizung oder stecken Sie es kurz in den Trockner. Mit dem Erkältungsbalsam reiben Sie inzwischen die Brust ein, wenn die Bronchien bereits mit betroffen sind, ruhig großflächig und auch den Rücken einbeziehen. Dann ziehen sie das angewärmte Hemd über. Der anschließende Schlaf bei gelüftetem Zimmer lindert zusätzlich die Erkältungssymptome.
Tipp vor Ansteckung
Schützen Sie Ihre Umgebung vor Ihren Erkältungsviren! Damit Sie selbst nicht als "Virenschleuder" wirken, verwenden Sie im Fall von Schnupfen Einmaltaschentücher und waschen Sie sich gründlich die Hände - schütteln Sie anderen Menschen nicht unnötig die Hand.









