Fasten & Nulldiät
Fasten - Pro und Contra
Fasten kann gesundheitsfördernde, aber auch negative Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Besprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, ob es beim Fasten gesundheitliche Risiken für Sie gibt.
Grundsätzlich sollten Fastenkuren nur nach Absprache mit dem Arzt und im Rahmen medizinischer Betreuung innerhalb einer Fastenklinik erfolgen. Auch beim Fasten als "Frühjahrskur" für Gesunde, welches in der Regel fünf Tage dauert, sollten Unerfahrene vorher ihren Arzt informieren.
Fasten kann sich in folgenden Situationen positiv auswirken:
- Wenn die Ernährung anschließend vollwertig umgestellt werden soll.
- Wenn man sich von Abhängigkeiten zum Beispiel von Alkohol oder
Zigaretten befreien möchte. - Wenn man seinen Organismus entlasten möchte durch den Abbau von Fettdepots und Entgiftung.
- Wenn man bestimmten Erkrankungen wie beispielsweise Rheuma, Asthma, Haut- und Darmerkrankungen entgegenwirken möchte.
- Wenn man insgesamt zu einer gesundheitsbewussteren Lebensweise und mehr Körpergefühl gelangen möchte.
Fasten kann aber auch Komplikationen hervorrufen:
- Gichtanfall durch erhöhte Harnsäurewerte.
- Nierensteine bis hin zu Nierenversagen.
- Herzrhythmusstörungen bis hin zu Herzinfarkt durch hohe Proteinverluste (Herzmuskelabbau).
- Durch die Schwächung des Immunsystems, einer vermehrten Ketogenese (Ketoazidose) sowie durch den Fettabbau und frei werdende Schadstoffe können weitere Erkrankungen ausgelöst werden. Fasten kann zum Beispiel entzündliche Prozesse durch Viren, Allergien, Karzinombildung und Diabetes Mellitus fördern.
- Es kann zu Vergiftungserscheinungen kommen, die bei einer Schwangerschaft auch den Fötus gefährden.
- Auch
Depressionsschübe und starke Schwankungen des allgemeinen Befindens sind bekannte Nebenerscheinungen des Fastens.



