Lungenkrebs
Das Erkrankungsrisiko kann auch in den Genen liegen
Nie geraucht und trotzdem Lungenkrebs? Schuld könnte ein „unterdrücktes“ Gen sein, das dem Körper sonst bei der Krebsabwehr hilft.
Das „GPC5“ genannte Gen greift regulierend beim Zellwachstum und der Zellteilung ein und macht die Zellen vermutlich widerstandsfähiger gegen krebserregende Stoffe.
Bei Wegfall des schützenden Gens kann es, wie eine Studie jetzt festgestellt hat, zum vermehrten Auftreten des Adenokarzinoms* kommen, das in Europa immerhin zehn Prozent aller Bronchialkarzinome ausmacht.
Glossar
Adenokarzinom: Als Adenokarzinom bezeichnet man eine bösartige Entartung, die aus dem Drüsengewebe (zum Beispiel den Schleim produziernden Becherzellen der Lunge) entsteht.



