Geburt & Kaiserschnitt
Das Kind hilft mit bei der Geburt
Der Geburtsvorgang wird vom Baby nicht passiv erduldet. Vielmehr hilft es mit geschickten Bewegungen seines kleinen Körpers aktiv mit, auf die Welt zu kommen.
Das Baby liegt meist in "Startposition", also mit dem Kopf voran im kleinen Becken der Mutter. Es hat einen ziemlich flexiblen Körper und der Kopf des Kindes kann sich durch seine bindegewebigen Nähte (Fontanellen) der Form des mütterlichen Beckens und dem Geburtskanal, bestehend aus dem unteren Teil der Gebärmutter, dem Gebärmutterhals und der gedehnten Scheide, anpassen
Während der Austreibungswehen ist das Baby damit beschäftigt, die anatomisch bedingten Hindernisse im Geburtskanal zu überwinden:
- Es zieht zunächst beim Durchtritt durch die Beckenhöhle das Kinn fest auf die Brust.
- Dann dreht es Kopf und Körper zur Seite (Rotation), um sich dem mütterlichen Beckenring besser anzupassen.
- Jetzt streckt es den Kopf nach hinten.
- Anschließend dreht es den Kopf etwas nach rechts oder links, damit die erste Schulter geboren werden kann.
- Es macht eine weitere kleine Drehung auf die entgegengesetzte Seite und die andere Schulter tritt aus.
- Rumpf, Gesäß und Beine folgen problemlos, nachdem die großen Körperteile wie Kopf und Schultern den Weg gebahnt haben.








