Geburt & Kaiserschnitt
Sanfte Medizin für eine sanfte Geburt
Kaum eine Hebamme verzichtet inzwischen auf die Unterstützung durch Homöopathie. Denn homöopathische Mittel haben sich als sehr wirkungsvolle Helfer erwiesen. Dabei sind sie frei von Nebenwirkungen.
Vor allem bei Schwangerschaft und Geburt ist die Einnahme von Medikamenten voller Risiken. Denn in kaum einer anderen Lebensphase wird es so deutlich, dass ein direkter Einfluss auf Körperfunktionen negative Folgen haben kann.
Homöopathische Arzneien stärken dagegen die körpereigenen Lebens- und Selbstheilungskräfte. Sie fördern nur das, wozu der Organismus selbst auch in der Lage ist. Im schlimmsten Fall bewirken sie gar nichts, weil sie nicht zum Beschwerdebild passen. Sie können also nur gewinnen, wenn Sie unsere Tipps zur homöopathischen Selbsthilfe anwenden.
Zur Unterstützung bei einer normalen Geburt haben sich vier homöopathische Arzneien bewährt. Sie können unter der angegebenen Bezeichnung in jeder Apotheke bestellt werden. Dabei handelt es sich um kleine Milchzuckerkügelchen, sogenannte Globuli. Am besten, Sie geben die Sorge der Verabreichung an Ihren Partner, ihre Freundin oder Hebamme ab. Besprechen Sie sich darüber vor dem Geburtstermin.
Eröffnungsphase
Bei Beginn der Wehen: Arnika C 200, zwei Kügelchen im Mund zergehen lassen. Arnika fördert die Kraft und den Fortschritt der Wehen und beugt Schmerzen vor. Außerdem ist es das wichtigste homöopathische Mittel bei Verletzungen. Sie können es also auch anschließend gut für die Hausapotheke gebrauchen.
Übergangsphase
Noch einmal: Arnika C 200, zwei Kügelchen im Mund zergehen lassen. Außerdem: Gelsemium C 200, zwei Kügelchen, wenn der Muttermund bereits zwei bis fünf Zentimeter geöffnet ist. Dieser kann dann meist eine halbe Stunde später vollständig gedehnt werden. Gelsemium ist auch dann angesagt, wenn Sie vor Schwächegefühl plötzlich keine Wehen mehr haben. Und wenn Sie dabei unter großer Erwartungsangst leiden.
Nach der Geburt
Homöopathen geben Neugeborenen gerne Aconit C 200, ein Kügelchen fein zerrieben. Aconit gilt in der Homöopathie als Mittel gegen die Folgen nach Schockerlebnissen. Auch wird es vorbeugend gegen eine zu starke Gelbsucht eingesetzt.
Die Mutter bekommt nach der Geburt einmal täglich zwei Kügelchen Arnika C 200 über drei Tage lang, um die Geburtsverletzungen zu heilen. Und die ersten fünf bis acht Tage im Wochenbett Bellis perennis D12, dreimal täglich drei Kügelchen. Damit macht die Rückbildung oft erstaunliche Fortschritte.








