
Geburt & Kaiserschnitt
Mit Atemtechnik die Geburt steuern
Für die Geburt lernen Mütter in Vorbereitungskursen spezielle Atemtechniken.
Der Wert einer guten Atemtechnik kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie vermittelt der Frau das Gefühl, die Kontrolle über ihren Körper und damit über den Geburtsablauf nicht zu verlieren.
Zu Beginn der Austreibungsperiode hat fast jede Frau den Impuls, die Atmung zu beschleunigen. Statt den Brustraum ganz mit Atem zu füllen, konzentriert sich sich nur darauf, durch den Mund zu atmen. Besser ist jetzt, leicht durch die Nase ein- und auszuatmen. Oft hilft es, beim Ausatmen langsam bis sieben zu zählen und "portionsweise" zu atmen, bevor die Luft völlig ausgestoßen ist. Zu schnelles Ausatmen sollte möglichst vermieden werden, weil das im Endeffekt zu Hyperventilation (Überatmung) führt, bei der zu viel Sauerstoff eingeatmet wird. Sie ist an einem einsetzenden Schwindelgefühl spürbar. In diesem Fall kann man die Hände beim Atmen leicht über Nase und Mund legen, denn das verringert die Sauerstoffaufnahme und damit die Symptome der Überatmung.










