Häufige Fragen
Bauchdeckenstraffung
Sie haben Fragen zur Bauchdeckenstraffung? Finden Sie die Antworten in unseren FAQs, die wir eigens aus den Nutzeranfragen an unsere Experten für Sie zusammengestellt haben! Sollte diese Zusammenstellung der häufigsten Fragen Ihre nicht beantworten, dann wenden Sie sich doch direkt an unsere Experten.
Was ist der Unterschied zwischen einer Fettabsaugung und einer Bauchstraffung?
Bei der Fettabsaugung wird ? wie der Name schon sagt ? ausschließlich Fett entfernt. Dadurch wird auch ein gewisser Straffungseffekt erzielt. Die Bauchstraffung ist mit einer Entfernung von Haut und Fett intensiver. Welche Methode für Sie geeignet ist, sollte in einem ausführlichen Beratungsgespräch im Rahmen einer Untersuchung bei einem erfahrenen Facharzt besprochen werden.
Was kostet eine Bauchdeckenplastik?
Eine komplette Bauchdeckenplastik mit Nabelneueinsetzung kostet komplett mit Anästhesiehonorar und kurzstationärem Aufenthalt zwischen 5.000 und 7.000 Euro.
Was müssen Raucher vor einer Bauchdecken-OP beachten?
Mindestens 4 Wochen vor und 4 Wochen nach der OP sollte nicht geraucht werden, da es bei Rauchern weitaus häufiger zu Wundheilungsstörungen kommt. Eine langsame Heilung und unschöne Narben sind die Folgen. Auch die Gefahr einer Thrombose ist deutlich erhöht.
Schwangerschaft und Bauchdeckenplastik ? was muss beachtet werden?
Da es vermutlich im Rahmen einer noch bevorstehenden Schwangerschaft zu einer starken Dehnung der Bauchdecke kommen wird, sollten Sie mit einer Bauchdeckenplastik bis nach der Schwangerschaft warten. Eine solche OP kann zwar wiederholt werden, das operative Risiko ist dann jedoch deutlich erhöht.
Nach Entbindung sollten Sie mindestens 6 Monate warten, bis eine Bauchdeckenplastik vorgenommen werden kann. Auch sollte während der Stillzeit keine nicht dringende OP durchgeführt werden. Nach dem Abstillen sollten Frauen noch einige Monate mit dem Eingriff warten, bis sich der Hormonhaushalt normalisiert hat.
Welche Methoden helfen Schwangeren zur Erhaltung bzw. Verbesserung des Bauchs?
Ob und in welchem Maß schwangere Frauen mit Dehnungsstreifen, Narben (Kaiserschnitt) oder hängender Haut belastet sind, hängt von individuellen Faktoren ab. Vorsorgen können Frauen, indem sie nicht übermäßig zunehmen und Rückbildungsgymnastik machen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
In der Regel übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Bauchdeckenplastik nicht. Sie können aber 2 oder 3 ärztliche Atteste (z.B. von Ihrem Hausarzt, Frauenarzt) einreichen, aus denen die medizinische Notwendigkeit für eine Bauchdeckenplastik hervorgeht. Eine medizinische Indikation liegt z.B. bei wunder Haut wegen aufeinander liegender Hautlappen vor.
Bauchdeckenplastik und Abnehmen ? geht das?
Bei Übergewicht sollte vor der OP das Gewicht reduziert werden, am besten durch Nahrungsumstellung und Sport. Erst dann ist eine Bauchdeckenplastik sinnvoll. Natürlich darf man auch noch nach einer Bauchdeckenplastik abnehmen. Allerdings sollte dies dann sehr langsam und über einen längeren Zeitraum erfolgen, sonst könnte das Ergebnis einer gelungenen Bauchdeckenplastik schlechter werden. Grundsätzlich sollten Sie aber nicht in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der OP abnehmen, da hierdurch die Wundheilung und Narbenbildung sehr negativ beeinflusst werden kann.
Ist es möglich, die Fettabsaugung an Bauch und Hüfte in einem Eingriff vorzunehmen?
Wegen der Gefahr der schlechteren Durchblutung und damit einer erhöhten Nekrosegefahr sollten die beiden Eingriffe einzeln stattfinden. Oftmals macht das gute Ergebnis einer Bauchdeckenstraffung die Fettabsaugung an der Hüfte unnötig. Soll doch eine Fettabsaugung an der Hüfte erfolgen, sollte man etwa 3 Monate abwarten.
Wie viel Zeit sollte man für eine OP einplanen?
Die Dauer des stationären Aufenthalts ist abhängig von Ihrem individuellen Befund und der OP. Häufig reichen 2-3 Tage. Manchmal können jedoch auch 2 Wochen erforderlich sein. Sobald Sie sich wohl fühlen, können Sie Ihre Arbeit wieder aufnehmen. Eine Bauchbinde wird für 4-6 Wochen getragen. Die Fäden werden nach etwa 3 Wochen gezogen.
Wie lange bleiben nach der OP Rötungen und ein mögliches Taubheitsgefühl?
Ein Taubheitsgefühl ist völlig normal und kann bis zu einem Jahr andauern. Auch Rötungen können bis zu einem Jahr anhalten, werden aber zunehmend blasser.
Wann kann man nach einer Bauchdecken-OP wieder Sport betreiben?
Bei einer kompletten Bauchdeckenstraffung wir häufig eine Annäherung der geraden Bauchdeckenmuskulatur durch Nähte in der Mitte durchgeführt. Regelrechtes Bauchdeckentraining sollten Sie deshalb erst 3 Monate nach der OP betreiben. Zwischenzeitlich können Sie mit einem Bauchgurt leichtere Übungen machen.
Wann darf man nach einer Bauchdecken-OP wieder ins Solarium?
Die meisten Ärzte empfehlen, mindestens 2-3 Monate, wenn nicht sogar 6 Monate, nicht ins Solarium zu gehen. Zum einen können sich in der Narbe auffällige Pigmentierungen bilden, außerdem kann UV-Licht eine aufgeworfenen Narbenbildung provozieren. Auch auf Sauna und Sonnenbaden sollte ca. 6 Monate verzichtet werden.
Was muss nach einer Bauchdeckenstraffung beachtet werden?
Nach einer Bauchdeckenstraffung sollte eine Bauchbinde für einen Zeitraum von 4-6 Wochen getragen werden. Wundheilung und Narbenschrumpfung dauern etwa 4 bis 6 Monate. In der Zwischenzeit sollten Sie leichten Sport (z.B. Joggen und Bauchdeckenübungen) betreiben. Bei bestehender Schwellung kann vorübergehend eine Lymphdrainagenbehandlung hilfreich sein.
Was kann zur Narbenpflege verwendet werden?
Zur Pflege der Narben nach einer Bauchdeckenplastik können Narbensalbe und auch Silikonpflaster benutzt werden.
Bitte beachten Sie: Die hier erteilten Auskünfte sind lediglich als rechtlich unverbindliche Information zu verstehen. Der persönliche Kontakt mit Ihrem behandelnden Arzt kann nicht ersetzt werden.






