
Gefährliche Ersparnis
Auch in wirtschaftlich schweren Zeiten muss die Qualität des Arztes im Vordergrund stehen
Auch in der Wirtschaftskrise möchten die Deutschen nicht auf ein attraktives Äußeres verzichten. Doch gerade in Zeiten der Geldknappheit ist die Versuchung groß, Billigangeboten zu erliegen.
Experten der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD)warnen, auch in der Wirtschaftkrise nicht unkritisch bei der Frage nach demrichtigen Arzt zu sein. „Schönheitsoperationen erfordern erfahrene undkompetente Fachärzte, da ansonsten Komplikationen auftreten können“, so Dr.Gerhard Sattler, Präsident der GÄCD.
"Patienten müssen gerade bei Dumpingpreisen die Kompetenzen des Arztes, d.h. seine Facharztausbildung und praktische Erfahrung, genau überprüfen. Wir haben Leitlinien entwickelt, die Interessierte bei der Suche nach einem geeigneten Arzt unterstützen."
Wer operiert was – Fachärzte und ihr Betätigungsfeld
Zur Sicherung des Erfolgs einer Schönheitsoperation ist nicht nur die Technik, sondern auch die Erfahrung und Ausbildung des Arztes wichtig. Daher sollten sich Patienten vor einem Eingriff bei den entsprechenden Fachverbänden nach einem geeigneten Spezialisten umsehen. Im Sinne des Patienten postuliert die GÄCD eine so genannte Fachbezogenheit der Chirurgen. Das heißt konkret, dass sie eine Spezialisierung fordert, deren Basis immer eine fachbezogene Ausbildung in der ästhetischen Chirurgie sein muss. "Diese Empfehlung orientiert sich an den Vorgaben der Ärztekammern sowie unserer Satzung, nach denen einFacharzt sich nur in seinem Fachgebiet betätigen darf", so Dr. Gerhard Sattler.
Dies würde die Suche des Patienten nach einem kompetenten und seriösen Arzt enorm erleichtern. Die GÄCD gibt auf ihrer Internetseite eine Empfehlung, welche Facharztgruppen bezüglich einer speziellen Maßnahme gewählt werden sollten.








