
Sommerpause für den Laser
Bei gebräunter Haut lieber cremen statt lasern
Summer in the city – ganz Deutschland ist in Sommerlaune: Die
Temperaturen steigen, die Kleidung wird luftiger und wir genießen die Sonne auf der
Haut. Unabhängig von den jährlich wechselnden Modeerscheinungen hält sich ein
Trend schon seit Jahren: Hauptsache haarlos!
Und das gilt ganz besonders für das weibliche Gesicht. Doch gerade bei dunkelhaarigen Frauen sprießen aber auch hier sichtbare Häarchen und 5 bis 10 Prozent der deutschen Frauen leiden sogar unter einem Hirsutimus, also unter einem Haarwuchs, der in Intensität und Verteilung einem männlichen Bart vergleichbar ist. Um dieses Problem langfristig zu beseitigen, erfreut sich das Lasern zunehmender Beliebtheit. Doch gerade wenn die Sonne einengebräunten Teint ins Gesicht zaubert, ist Vorsicht geboten: Durch das Lasern können Verbrennungen oder Pigmentstörungen entstehen, die sich gar nicht oder nur langsam zurückbilden.
Eine Alternative besonders für die Sommermonate bietet eine Creme mit dem Wirkstoff Eflornithin, die bei allen Haut- und Haartypen anwendbar ist. Mit einer parallel verlaufenden Eflornithin-Therapie kann die laserfreie Zeit gutüberbrückt werden. Ist die Bräune wieder weg, empfiehlt sich eine Kombination von Laser und Eflornithin, da durch das zusätzliche Cremen fast 30 Prozent mehr Haare entfernt werden, als beim Lasern alleine.
Lasern ─ warum es im Sommer problematisch ist
Bei der Epilation via Laser gelangen Lichtimpulse in die obere Hautschicht und werden über das Melanin, die Pigmentierung des Haares zur Wurzel transportiert. Der schwarze Farbstoff des Haares, das Eumelanin, wandelt Lichtenergie in Hitze um. Durch diese selektive Erhitzung wird die Haarwurzel geschädigt bzw. ganz zerstört. Im Sommer kann dies aber problematisch werden. Denn ebenso wie der schwarze Farbstoff des Haares nimmt auch diesonnengebräunte Haut Laserenergie auf. Es drohen Hautverbrennungen oder Pigmentstörungen, die sich nur schwer zurück bilden. Weitere Schwäche der Laserepilation: Sie funktioniert nicht bei blonden, weißen oder roten Haaren.
Jetzt besser nur cremen
Doch auch während der Sommermonate kann frau etwas gegen die störenden Haare im Gesicht unternehmen – einfach den Bart weiter weg-cremen! Die Eflornithin-Creme zerstört zwar nicht die Haarwurzel, aber sie hemmt ein Enzym, das für die Bildung der Haare verantwortlich ist. Aus diesem Grund kann diese Therapie auch auf gebräunter Haut und bei allen Haartypen angewendet werden. Morgens und abends auf die betroffenen Hautstellenaufgetragen, stellt sich ein deutlich sichtbarer Erfolg nach etwa sechs bis acht Wochen ein und die störenden Haare wachsen wesentlich langsamer nach. Eflornithin ist verschreibungspflichtig und wird bei einem diagnostizierten Hirsutismus auch erstattet. Wenn sich im Herbst die Hautfärbung wieder normalisiert hat, raten Dermatologen zu einerKombination von Eflornithin und Laser. So wird das Haarwachstum an zwei verschiedenen Ansatzpunkten angegriffen, ein Erfolg stellt sich schneller und langfristiger ein und die Betroffenen sind zufriedener mit dem Behandlungsergebnis.








