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Im Urlaub

„Schlaganfall-Hilfe-Minis“geben Reisenden mehr Sicherheit

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hilft bei der Reisevorbereitung und bietet kleine Helfer für die Geldbörse an.

Bei herrlichem Sommerwetter einfach nur Sonne, Strand und Meer genießen. Davon träumen viele Reiselustige. Der Weg zum Urlaubsort sowie der Aufenthalt sollen entspannt und erholsam sein. Dazu gehört ein Gefühl der Sicherheit. Deshalb hat die Stiftung sogenannte "Schlaganfall-Hilfe-Minis" entwickelt, die in jede Geldbörse passen. Einen Reisebegleiter, in dem u. a. auch Allergien, Blutgruppe, Medikamente, im Notfall zu verständigende Personen, aber auch wichtige Rufnummern vermerkt werden können. Wer einen Schlaganfall erleidet, nimmt die Symptome oft nicht ernst. Helfenden stellt sich im Notfall die Frage "Was soll ich tun?". Die Symptom-Checkkarte im Kreditkartenformat hilft in diesen Situationen. Fünf Fragen machen es ganz leicht, einen Schlaganfall schnell zu erkennen und dann richtig zu handeln.

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Bei vielen Schlaganfall-Betroffenen reist die Angst vor einem weiteren Schlaganfall mit. Daher gibt es für sie einen ganz besonderen "Mini": den "Schlaganfall-Patienten-Pass". Er beinhaltet alle Erstinformationen, die der Notarzt bzw. Rettungsdienst benötigt: persönliche und medizinische Daten, Medikamente, behandelnder Arzt, aber auch wer im Notfall zu verständigen ist sowie eine Vorsorgevollmacht. Die Ausstellung ist kostenpflichtig.

Der Sonnenschein hebt zwar die Stimmung, birgt aber auch gesundheitliche Risiken. Dr. med. Christian Dohmen, Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erklärt: "Im Sommer kommt es insbesondere bei Älteren und Menschen mit Herz- Kreislauf-Erkrankungen oft zu Herz-Rhythmus-Störungen, die zu Schlaganfällen führen können." Tritt der Notfall Schlaganfall ein, zählt jede Minute! Denn durch rasches Handeln und einen frühenTherapie-Beginn können Gehirnzellen vor dem Absterben gerettet und Folgeschäden gemindert werden. Daher ist auch und gerade auf Reisen wichtig: Nicht warten – starten und sofort den Notruf 112 auslösen, der in der gesamten EU gilt.

Weitere Tipps der Schlaganfall-Hilfe: Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten vor der Reise unbedingt mit ihrem Hausarzt sprechen. Auf Reisen sollten notwendige Medikamente im Handgepäck verstaut werden und wegen Thrombosegefahr stundenlanges Sitzen ohne Bewegung im Auto, Zug oder Flugzeug vermieden werden.


Quelle: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Autor: Springer Medizin
Stand: Aug 27, 2010


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