
Hausmittel bei Gicht
Magermilch kann Gichtattacken abfangen
Es gab bereits Hinweise, dass Menschen, die viel Milch trinken, seltener an Gicht leiden. Nun haben Wissenschaftler von der Universität Auckland, Australien, eine Erklärung dafür gefunden, warum Magermilch die schmerzhaften Attacken vermeiden hilft.
In einer kleinen Studie an 16 gesunden männlichen Freiwilligen testeten sie den Effekt einer definierten Dosis von Sojamilch oder Magermilch auf die Harnsäure-Spiegel im Blut. Denn diese sind bekanntlich, wenn sie zu hoch sind, die Ursache für einen Gichtanfall.
Während Sojamilch umgehend für einen zehnprozentigen Anstieg der Harnsäure-Spiegel im Blut sorgte, also eher nachteilig war, fielen die Werte nach dem Verzehr von Magermilch um zehn Prozent. Grund hierfür war eine viel intensivere Harnsäure-Ausscheidung über die Niere.
Eine weitere, auf dem Kongress der amerikanischen Rheumatologen vorgestellte Studie, bestätigte, was Gichtkranke oftmals aus eigener Erfahrung wissen: ein Gichtanfall ist wahrscheinlicher, wenn sie zu wenig trinken. Der Wassermangel im Körper (auch Dehydratation genannt) wirkt als Triggerfaktor. Wer mehr als acht Gläser Wasser innerhalb von 24 Stunden trank, konnte das Risiko eines weiteren Gichtanfalls gegenüber Personen, die nur ein Glas Wasser getrunken hatten, fast halbieren.
So einfache Maßnahmen, wie eine ausreichende Trinkmenge und der Genuss von Magermilch können demnach bereits helfen, Gichtanfälle vorbeugen.




