Arthrose
Der Gelenkverschleiß
Arthrose ist eine durch Abnutzungserscheinungen hervorgerufene Gelenkkrankheit. Die Abnutzungen des Gelenkknorpels können im Rahmen eines normalen Alterungsprozesses oder durch Verletzungen entstehen. Wird die Arthrose nicht frühzeitig behandelt können Gelenkentzündungen folgen.
Eine Arthrose ist eine Abnutzungserscheinung der Gelenke, wobei in erster Linie der Knorpel in Mitleidenschaft gezogen wird. Normalerweise sind die Gelenkknochen von schützendem Knorpel umgeben, der ständig neu gebildet wird. Im Laufe des normalen Alterungsprozesses oder durch Verletzungen kann der Knorpel jedoch an Qualität verlieren. Durch die Belastung des Gelenks entstehen dann feine Risse. Dadurch wird der Knorpel langsam abgerieben. Die abgeriebenen Teilchen verursachen eine Entzündung, die Stoffe freisetzt, die den Knorpel erneut angreifen und zerstören. Als Resultat des fortschreitenden Knorpelabbaus bildet sich eine erneute Entzündung. 
Wenn man nicht einschreitet, kann sich ein unheilvoller Kreislauf von Knorpelabrieb, Entzündungen und weiterem Knorpelabrieb entwickeln, der schließlich zu einer zunehmenden Schädigung des Gelenks führt. Wird bei einer fortgeschrittenen Arthrose der Knorpel vollständig abgebaut, so kann schließlich auch der Gelenkknochen angegriffen werden. Es reiben dann Knochen auf Knochen. In den Knochenrändern bilden sich dann Knochenausziehungen, später gröbere Knochenspangen.




