Schmerztagebuch
Gedächtnisstütze für die Tagesform
Auch Ihr Rheumatologe eröffnet den quartalsmäßigen Arztbesuch sicher mit der Frage „Wie ist es Ihnen in den letzten drei Monaten gegangen?“ So manches Mal werden Sie festgestellt haben, dass Sie nur pauschal antworten konnten. Wann und in welchem Kontext die Höhen und Tiefen aufgetreten sind, ist Ihnen entfallen.
Genau für diese Situation kann das Schmerztagebuch eine willkommene Gedächtnisstütze sein und helfen, die Therapie zu optimieren. Denn je mehr der Arzt über den individuellen Verlauf Ihrer Beschwerden weiß, umso exakter kann die Therapie eingestellt werden.Das Schmerztagebuch ist eigentlich ein Krankheits- und Behandlungstagebuch. Denn es sollen Tag für Tag alle Symptome bzw. deren Veränderungen und die Therapien eingetragen werden. Das ermöglicht dem Arzt Rückschlüsse darüber, ob beispielsweise eine Dosissteigerung zum gewünschten Erfolg geführt hat. Außerdem können potentielle Auslöser eines Rheumaschubes leichter erkannt oder auch weniger offensichtliche Unverträglichkeiten in einen Zusammenhang gebracht werden.
Ganz leicht Online
Damit der tägliche Eintrag ins Schmerztagebuch im täglichen Alltag umsetzbar ist, gibt es auf Lifeline die Möglichkeit, ein Rheuma-Schmerztagebuch zu führen. Der Zeitaufwand für die Einträge ist nicht groß. Denn mit etwas Routine sind die Fragen zu den betroffenen Gelenken oder Körperregionen, der Schmerzintensität (Skala von 0 bis 10) und der Steifigkeit schnell einzutragen. Diese Angaben sollten, wenn möglich, für die vier Tageszeitpunkte morgens, mittags, abends und nachts gemacht werden. Dies gibt einen guten Eindruck zur Krankheitsaktivität der rheumatischen Erkrankung.
Die Spalte zu Medikation und Sonstiges sollte möglichst präzise ausgefüllt werden. Dabei sind zum Beispiel die folgenden Aspekte von Interesse: War eine zusätzliche Glukokortikoid- bzw. „Kortison“-Einnahme erforderlich oder wurde die Dosis erhöht oder erniedrigt? Wurden außerdem zusätzlich frei verkäufliche Schmerzmittel eingenommen? Musste die Medikation für eine begleitende Krankheit verändert werden? Auch Infekte und eventuelle Impfungen sollten notiert werden. Bei einer Therapie mit Biologika ist im Falle einer Infektion sofortige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erforderlich, da die Therapie angepasst werden muss. Gleiches gilt, wenn eine Impfung geplant ist.
Wichtig sind zudem Informationen zu Abgeschlagenheit, Stimmungstiefs, sportlichen Aktivitäten und ähnlichem. Sie signalisieren dem Arzt den Grad der Belastung durch die chronische Entzündung oder bestehende Gelenkdeformationen bzw. umgekehrt die Belastungsfähigkeit und Rückkehr zu einem weitgehend normalen Leben.
Das Schmerztagebuch von Lifeline umfasst den Zeitraum einer Woche. Sie können sich die Seite, so oft es nötig ist, ausdrucken, per Hand ausfüllen und als Dokumentation zum nächsten Besuch beim Rheumatologen mitnehmen. Dadurch hat der Rheumatologe einen umfassenden und genauen Überblick über Ihren individuellen Krankheitsverlauf und die Effektivität der Therapie.




