
Plaque Psoriasis
Typische Hautveränderungen der Psoriasis vulgaris und der Sonderformen der Psoriasis
Die Psoriasis vulgaris als häufigste Form der Schuppenflechte ist durch die typischen scharf begrenzten, rot-entzündlichen Herde mit silbrig-weißer Schuppung charakterisiert. Je nach Lokalisation und Ausprägung der Veränderungen werden Varianten der Erkrankung unterschieden.
Die Psoriasis vulgaris (gewöhnliche Schuppenflechte) ist durch scharf begrenzte, rot-entzündliche Herde mit silbrig-weißer Schuppung charakterisiert. Die typische silbrige Schuppung hat der Erkrankung auch ihren Namen Schuppenflechte gegeben. Je nach Lokalisation und Ausprägung der Veränderungen werden verschiedene Varianten unterschieden. Neben der Haut können auch die Nägel und die Gelenke (Psoriasis-Arthritis) betroffen sein.
Hautveränderungen bei der Psoriasis vulgaris
Wenn ein Psoriasis-Herd neu entsteht, wird in der Regel zunächst ein kleiner, scharf begrenzter, entzündlich geröteter Fleck sichtbar. Dieser nimmt an Größe zu. Im Laufe einiger Tage entwickelt sich die Schuppenschicht. Die Veränderung kann an den Rändern an Größe zunehmen und sich später von selbst zurückbilden oder aber in eine chronisch-stabile Phase übergehen. Der voll entwickelte Psoriasis-Herd stellt sich dann in der Regel als entzündlich gerötete, unregelmäßig-scharf begrenzte, leicht über das Niveau der gesunden Haut erhabene flächige Veränderung mit weißlicher bis silbrig glänzender Schuppung dar. Man nennt diese Herde auch Plaques. Eine Schuppenflechte, die sich in Form dieser typischen Symptomatik äußert, wird entsprechend auch als Plaque-Psoriasis bezeichnet, welche 80 Prozent der Psoriasis vulgaris Fälle ausmacht.
Typische Phänomene der Psoriasis-Plaques
Einige charakteristische Phänomene kennzeichnen die Hautveränderungen bei der Schuppenflechte. Kratzt man mit einem Holzspatel an einem Herd, so lassen sich die weißlichen Schuppen leicht ablösen. Da diese Erscheinung an das Abkratzen eines Wachsfleckes erinnert, nennt man sie Kerzenfleck- oder Kerzenwachs-Phänomen.
Trägt man die gesamte Schuppenschicht des Herdes ab, so tritt die darunter liegende Basalmembran (unterste Hautschicht) als feines rotes Häutchen zu Tage. Man spricht auch vom Phänomen des letzten Häutchens.
Da die Kapillargefäße bis dicht an diese Basalmembran reichen, kommt es nach Entfernen der Schuppen leicht zu kleinen punktförmigen Blutungen. Diese Erscheinung wird Phänomen des blutigen Taus oder - nach dem Erstbeschreiber - auch Auspitz-Phänomen genannt.
Seltene Sonderformen: Einteilung der Psoriasis nach dem Erscheinungsbild
Die verschiedenen, eher selten auftretenden Formen der Schuppenflechte werden anhand Ihres Aussehens unterschieden und beschrieben. Dazu zählen:
- Psoriasis punctata
- Psoriasis guttata
- Psoriasis nummularis
- Psoriasis geographica
- Psoriasis erythrodermatica






