MTX
Methotrexat
Methotrexat wird seit vielen Jahren erfolgreich in der Rheumatherapie eingesetzt und hat sich auch in der Behandlung der Schuppenflechte mit und ohne Gelenkbeteiligung bewährt. Methotrexat greift in körpereigene Abwehrvorgänge ein, indem es sowohl aktivierte T-Zellen vermindert als auch eine Entzündungshemmung bewirkt. Das Medikament zeichnet sich durch ein besonders günstiges Verhältnis von erwünschter zu unerwünschter Wirkung aus. In der Psoriasisbehandlung wird Methotrexat in Tabletten- oder Spritzenform verabreicht.
Da dieses Medikament die Leber angreifen kann, sollten Patienten mit Leberschäden kein Methotrexat bekommen. Auch sollten die Patienten während einer Methotrexatbehandlung keinen Alkohol trinken. Andere unerwünschte Wirkungen von sind Entzündungen der Mundschleimhaut, Durchfall, Erbrechen sowie - vereinzelt - Haarausfall. Selten kann es zu Veränderungen des Blutbildes und zu einer Lungenentzündung kommen. Während der Behandlung sind deshalb regelmäßige Kontrollen von Blutbild, Leber- und Nierenwerten erforderlich.Von Methotrexat ist bekannt, dass es in hohen Konzentrationen sowohl männliche Keimzellen als auch einen Embryo im Mutterleib schädigen kann. Deshalb sollten Frauen während der Behandlung auf einen sicheren Empfängnisschutz achten, Männer sollten unter Methotrexattherapie keine Kinder zeugen. Eine sichere Verhütung wird bis drei Monate nach Therapieende empfohlen.





