
Lichttherapie mit PUVA
Nachweis der Wirksamkeit in klinischer Studie
Zur Behandlung der Psoriasis kann PUVA, eine Lichttherapie mit UV-A-Strahlung und dem Wirkstoff Psoralen, eingesetzt werden. Die Wirksamkeit dieser Behandlung wurde kürzlich in einer neuen Studie bestätigt.
Bei der PUVA wird vor der Bestrahlung mit Licht der Wellenlänge 320 bis 400 nm (UV-A-Strahlung) der Wirkstoff Psoralen als Tablette verabreicht. Er steigert die Lichtempfindlichkeit der Haut und erhöht dadurch die Effektivität der UV-A-Behandlung.
Wissenschaftler testeten jetzt in einer neuen Studie die Wirksamkeit der PUVA . Sie behandelten 40 Patienten, die an Plaque-Psoriasis litten, entweder mit der Kombination aus UV-A-Strahlung und Psoralen oder mit einer Kombination aus UV-A-Strahlung und einem Scheinmedikament (Placebo ). 30 Teilnehmer erhielten PUVA, die anderen 10 UV-A und Placebo. Weder die behandelnden Ärzte noch die Patienten wussten, welcher Patient zu welcher der beiden Behandlungsgruppen gehörte. Zum ersten Mal wurde diese Art wissenschaftlicher Studien (randomisiert, doppelblind, Placebo-kontrolliert) zur Messung der Wirksamkeit von PUVA angewandt. Den Behandlungserfolg erfassten die Wissenschaftler alle vier Wochen über einen Gesamtzeitraum von drei Monaten.
Der Unterschied zwischen den beiden Therapiegruppen war signifikant: Bei fast zwei Drittel der mit PUVA Behandelten war nach zwölf Wochen eine Verbesserung des PASI um 75 Prozent feststellbar – in der Gruppe der mit Placebo und UV-A Behandelten hingegen bei keinem einzigen.
Nach Aussage der Studienautoren unterstütze die aktuelle Studie bisherige Beobachtungen über die hohe Wirksamkeit der PUVA bei chronischer Plaque-Psoriasis. Allerdings, so räumen die Forscher ein, sei die Teilnehmerzahl in ihrer Untersuchung gering gewesen. Weitere Studien müssten deshalb durchgeführt werden, um das Ergebnis zu untermauern.






