Vermüllungssyndrom
Messie: Völlig verwahrlost oder nur desorganisiert?
Flaschen, Schuhe, Zeitungen, Berge von Abfall bedeckt mit dicken Schmutzschichten - übelster Gestank. Für die meisten Menschen ist eine verwahrloste Wohnung eine verwahrloste Wohnung. Doch die dort lebenden Menschen unterscheiden sich beträchtlich in der Art, wie sie leben.
Angehörige, Freunde oder Nachbarn stoßen immer häufiger auf Menschen, die in Wohnverhältnissen leben, die nicht der Norm entsprechen und der Unterstützung bedürfen. Beim ersten Besuch einer vermüllten Wohnung bietet sich oft ein derart schockierendes Bild, dass sich quasi jeder zur sofortigen Durchführung von Entsorgungs- und Reinigungsarbeiten geradezu gedrängt sieht. Schnell werden in diesem Zusammenhang Bezeichnungen wie „Wohnungsvermüllung“ oder „Wohnungsverwahrlosung“ benutzt, um dem Gesehenen und Erlebten einen Namen zu geben. Bei näherer Betrachtung fällt jedoch auf, dass der Begriff „Wohnungsvermüllung“ viel Raum für Interpretation lässt.
Was kann man tun? Wie helfen? In unserer Zeitschrift Heilberufe zeigte Barbara Lath die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Menschen auf und gibt Helfern wertvolle Tipps.
So geht es weiter:
Betreuung und Pflege in desorganisierten Haushalten
Im 2. Teil heißt es:
Messie oder Diogenes - Typen der Wohnungsdesorganisation


