Sicheres Surfen im Netz

Verbesserte Angebote sollen den Kinderschutz im Internet erhöhen

Manche Kinder tun es, um sich bei Online-Spielen zu messen, andere, um nach interessanten Seiten zu suchen oder mit ihren Freunden zu kommunizieren- es gibt kaum ein Kind, das nicht gern im Internet surft. Daran ist generell nichts auszusetzen. Problematisch wird es, wenn Kinder unkontrolliert durch das Netz ziehen. Denn das Internet ist nicht nur spannend, sondern auch mit Gefahren verbunden. Nicht jeder Inhalt ist für Kinder gedacht. Werden allerdings einige Sicherheitsregeln beachtet und die Auswahl der Webseiten beschränkt, kann das Internet durchaus sinnvoll sein.

Mit einem neu entwickelten Faltblatt "Surfen - Kinder sicher online" und einem flächendeckenden Angebot von Eltern-Medien-Trainern will Niedersachsen den Jugendmedienschutz stärken. "Medienerziehung beginnt im Elternhaus", sagt Mechthild Ross-Luttmann, Niedersachsens Familienministerin. "Väter und Mütter haben jedoch häufig Schwierigkeiten, nachzuvollziehen, was ihre Kinder genau spielen und wem oder welchen Inhalten sie in Chaträumen und im Internet begegnen."

Im neu erschienenen Faltblatt, das künftig auch in anderen Bundesländern angeboten werden soll, erfahren Eltern alles über technische Hilfen für eine sichere Internetnutzung wie beispielsweise Jugendschutzprogramme, geeignete Konfigurationen für den PC und gesicherte Surfräume. Es enthält zudem praktische Tipps, die die Sicherheit im Internet erhöhen. So sollten Eltern mit ihren Kindern etwa besprechen, was genau sie im Internet tun dürfen und was nicht. Auch wichtige Sicherheitsmaßnahmen, wie der sensible Umgang mit persönlichen Daten, sollten dem Nachwuchs frühzeitig vermittelt werden.

Das Faltblatt "Surfen - Kinder sicher online" können Sie hier herunterladen: http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C46551935_L20.pdf

Für Eltern, Lehrer und Erzieher, die es genauer wissen wollen, gibt es in immer mehr Bundesländern spezielle Schulungen von pädagogisch vorgebildeten Trainern. Diese bieten Interessierten Kurse im Umgang mit dem Internet, Fernsehen, mit Computerspielen und Handys an.

Autor: Sibylle Fünfstück
Veröffentlicht am: 08. Mai 2008
Letzte Aktualisierung: 23. November 2011
Quellen: Nach Informationen des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

Und noch mehr ...

Checkliste für Bluthochdruck-Patienten

Checkliste für Bluthochdruck-Patienten

30 bis 40 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland haben einen hohen Blutdruck. Was kann... mehr...

Diabetes: Bis 2030 jeder Zehnte krank

Diabetes: Bis 2030 jeder Zehnte krank

In Deutschland kann bereits von einer Volkskrankheit die Rede sein, denn Diabetes zieht immer... mehr...

Die neuesten Nachrichten
Fragen Sie unsere Ärzte

Fragen Sie unsere Ärzte

Kostenlos. 24 Stunden täglich. Unsere über 50 Fachärzte und Gesundheitsexperten beantworten Ihre Medizin-Fragen.

mehr lesen...
Weiterempfehlen

Zum Seitenanfang