Erkältung und grippale Infekte

Steigende Temperaturen erhöhen Infektionsrisiko

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Mütze, Schal und Handschuhe gehören auch bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt zur Wintergrundausstattung.
Arno Burgi/ dpa

Bei den derzeit frühlingshaften Temperaturen lassen viele ihre Handschuhe, Mützen und Schals gern daheim. Doch Viren haben zu dieser Jahreszeit Hochsaison und der Leichtsinn vieler kommt ihnen zugute.

Bei milden Temperaturen im Winter erkälten sich mehr Menschen als bei starkem Frost. Das liege allerdings nicht daran, dass sich Viren bei höheren Temperaturen wohler fühlten, sagt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin in Würzburg. Der Grund ist purer Leichtsinn: Das Infektionsrisiko steige, weil viele Menschen bei höheren Temperaturen im Winter eher auf Handschuhe verzichten und sich außerdem dünnere Kleidung anziehen.

Wenn keine Handschuhe die Haut schützen, übertrügen sich die Viren leichter, erklärte Mayer. Und für dünnere Kleidung sei es im Winter noch zu kalt - auch wenn milde Temperaturen verglichen zum Beispiel mit dem Frost in der Woche zuvor den Eindruck vermitteln, es sei warm genug. Der Körper kühle aus. "Entscheidend ist, dass wir nicht frieren", erklärt der Forscher. Denn wer friert, habe ein erhöhtes Risiko, sich mit Viren zu infizieren und krank zu werden.

Tipps für eine starke Abwehr
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    Schwitzen für die Gesundheit

    Für alle, die etwas für´s Immunsystem tun wollen, sollte der regelmäßige Saunagang zur Gewohnheit werden. Denn hier wird die Durchblutung angeregt und gleichzeitig der Wechsel zwischen unterschiedlichen Temperaturen trainiert. Wenn wir also mal wieder vom überheizten Wohnzimmer raus in den kalten Novembernebel gehen, bleibt die böse Überraschung in Form einer Erkältung eher aus.

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    Aktiv werden

    Wer regelmäßig Sport treibt, der bringt sein Immunsystem auf Trab. Am besten 3 Mal wöchentlich für 30 Minuten Sport treiben. Suchen Sie sich idealer Weise ein Hobby, das Ihnen so richtig Spaß macht. So bleiben Sie auf jeden Fall dabei. Tanzen, Tennis, Schwimmen – erlaubt ist, was gefällt! Hauptsache, die Ausdauer kommt nicht zu kurz.

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    Statt Fast-Food & Co.: Her mit den Vitaminen!

    Wer sich fettreich und zuckerhaltig ernährt, der muss sich über eine schwache Abwehr nicht wundern. Denn die braucht Unterstützung in Form von Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem Vitamin C, aber auch Zink (z.B. in Kartoffeln oder Innereien, Fleisch) greifen dem Immunsystem unter die Arme.

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    Schlaf – wichtig für ein intaktes Immunsystem

    Wenn wir schlafen, tankt unser Immunsystem neue Energie. Es regeneriert sich und bereitet sich auf neue Abwehr-Aufgaben am nächsten Tag vor. Deswegen gilt: Vermeiden Sie Schlafmangel und versuchen Sie, 6-8 Stunden täglich zu schlafen. Am Wochenende also ruhig mal länger in den Federn bleiben und den Wecker, Wecker sein lassen.

Autor: dpa / sl
Letzte Aktualisierung: 30. Dezember 2012

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