Schwimmen, tauchen, surfen

Olivenöl schützt Schwimmer vor Ohrentzündungen

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Fans von Wassersport sollten das ausgespülte Ohrenschmalz ersetzen - beispielsweise durch Olivenöl.
Getty Images/Brand X

Wassersportler sollten zur Vorbeugung von Entzündungen im Gehörgang Ohrentropfen einträufeln. Dies empfiehlt sich besonders für jene "Wasserratten", die schon häufiger an Ohrenweh zu leiden hatten. Ein mit Olivenöl getränkter Wattebausch macht die empfindliche Haut im äußeren Gehörgang geschmeidig und dadurch widerstandsfähiger.

Ob Wasserballer, Schwimmer, Taucher oder Surfer:  Alle Wasserfans, die sich häufig im kühlen Nass tollen, sollten vorbeugend Ohrentropfen benutzen. Denn das Wasser lässt die Haut aufquellen. Demzufolge entstehen kleine Risse, durch die Infektionserreger in den äußeren Teil des Gehörgangs eindringen können.

Wer aus dem Wasser kommt, sollte seine Ohren zunächst mit Trinkwasser ausspülen. Danach könne man zum Schutz Ohrentropfen einträufeln, rät Wolfgang Kircher, Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker in Berlin. "Dadurch lassen sich Infektionen mitunter verhindern." Zur Wahl stehen beispielsweise säurehaltige Ohrentropfen, die Sie in der Apotheke erhalten: sie wirken entquellend und austrocknend.

Abends können Wassersportler einen mit Olivenöl getränkten Wattebausch locker ins Ohr legen. Das Öl ersetzt das Ohrenschmalz, das durch das Wasser ausgewaschen wurde. Es macht die empfindliche Haut im äußeren Gehörgang geschmeidig und widerstandsfähiger.

Autor: dpa / Lifeline - ah
Letzte Aktualisierung: 02. November 2011

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