Speise- und Atemwege

Mit der Zahnbürste gegen den Krebs

Wer mindestens zweimal täglich die Zähne putzt, spart sich vielleicht nicht nur den nächsten Gang zum Zahnarzt, sondern senkt auch sein Risiko für bestimmte Krebsformen.

Wer mindestens zweimal täglich die Zähne putzt, spart sich vielleicht nicht nur den nächsten Gang zum Zahnarzt, sondern senkt auch sein Risiko für bestimmte Krebsformen.

Häufiges Zähneputzen kann das Risiko für Krebserkrankungen der oberen Atemwege und Speisewege mindern. Dieser mögliche Zusammenhang zwischen Zähneputzen und Krebserkrankungen der oberen Atem- und Speisewege wurde in einer Vergleichsstudie an über 850 Krebspatienten und fast 3000 gesunden Kontrollpersonen untersucht. Unabhängig von den bekannten Risikofaktoren wirkte sich auch die Häufigkeit des Zähneputzens auf das Risiko für Karzinome der oberen Atem- und Speisewege aus: Wer mindestens zweimal täglich bürstete, hatte ein um fast 20 Prozent niedrigeres Risiko als Einmal-täglich-Putzer. Von einer guten Mund-Hygiene profitierten dabei besonders Personen mit hohem Zigaretten- und Alkoholkonsum.

Zähne putzen - aber richtig!
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    Gesunde, schöne Zähne

    Gerade und weiße Zähne sind ein Schmuck für jedes Gesicht. Sie selbst können eine Menge dafür tun, das Gebiss gesund und makellos zu erhalten.

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    Zahnpflege-Accessoires

    Dafür stehen in der gut sortierten Drogerie immer neue Hilfsmittel zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen, wofür sie gut sind und was sie bringen.

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    Elektrische Zahnbürste

    Das A und O der Zahnpflege: Zwei Mal täglich putzen - mindestens. Ob Sie mit der Hand oder elektrisch reinigen, ist im Prinzip egal. Allerdings erledigt die elektrische Zahnbürste die richtigen Putzbewegungen automatisch, außerdem müssen sie mit rund zwei statt drei Minuten etwas kürzer putzen, um den selben Effekt zu erzielen.

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    Handzahnbürste

    Wer sich für eine Handzahnbürste entscheidet, muss auf die richtige Putztechnik achten: Die Bürste im 45-Grad-Winkel an den Zahnansatz ansetzen, sanft rütteln und die gelockerten Beläge zur Kaufläche hin auswischen.

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    Die richtige Zahncreme

    Wählen Sie eine fluoridierte Zahnpasta aus. Fluorid härtet den Zahnschmelz und hilft so, Karies vorzubeugen.

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    Interdentalbürstchen

    Allerdings: Nur mit der Zahnbürste erreichen Sie nur 60 Prozent der Zahnflächen, um sie von Karies auslösenden Belägen zu reinigen. Für die schwer erreichbaren Zahnzwischenräume gibt es Interdentalbürsten in verschiedenen Formen und Größen.

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    Zahnspange säubern

    Die kleinen Bürstchen eignen sich auch zur Reinigung fest sitzender Zahnspangen. Unter den Brackets und Drähten verfangen sich leicht Speisereste, von denen sich zahnschädliche Bakterien ernähren.

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    Zahnseide

    Wenn die Zähne besonders eng stehen oder die Interdentalbürste aus anderen Gründen Probleme macht, greifen Sie auf Zahnseide zurück. Sie reinigt die Zwischenräume sehr effektiv. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, um das Zahnfleisch nicht zu verletzen, und reinigen Sie auch ein bis zwei Millimeter unter dem Zahnfleischrand. Nicht vergessen: Jeder Zahnzwischenraum wird von zwei Zähnen gebildet, reinigen Sie beide angrenzenden Flächen einzeln.

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    Zahnseidesticks

    Eine recht praktische Alternative zum Zahnseidefaden am Stück sind Einmal-Zahnseidesticks. Sie produzieren damit allerdings mehr Müll.

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    Equipment regelmäßig wechseln

    Egal ob Handzahnbürste, elektrische oder Interdentalbürste: Wechseln Sie Bürste beziehungsweise Köpfe mindestens alle drei Monate. Interdentalbürstchen sollten Sie sogar nach zwei Wochen wegwerfen und durch eine neue ersetzen.

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    Prophylaxe in der Praxis

    Nehmen Sie regelmäßig die Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt wahr. Er erkennt schon kleine Löcher im Zahn und kann sie zahnerhaltend füllen, bevor größere Maßnahmen nötig werden. Viele Praxen bieten zusätzlich eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) an und empfehlen sie halbjährlich.

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    Zungenreiniger

    Auf der Zunge bilden sich bakterielle Beläge, die nach dem Putzen auf die Zähne übergehen und Karies begünstigen. Vorbeugen kann ein spezieller Zungenschaber. Viele der Reiniger haben eine harte und eine weiche Seite für die zweistufige Reinigung.

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    Nicht mit Wasser ausspülen

    Experten empfehlen, nach dem Putzen den Zahnpasta-Schaum abschließend durch die Zähne zu spülen und dann nur auszuspucken, nicht aber mit Wasser nachzuspülen. So wirkt das Fluorid besser.

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    Mundwasser

    Den Mund nach dem Putzen mit Mundwasser zu spülen, kann Bakterien an schwer zugänglichen Stellen ebenfalls den Garaus machen. Zahnseide oder Interdentalbürsten ersetzt das aber nicht.

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Autor: Anna Stretz
Letzte Aktualisierung: 20. Februar 2012
Quellen: MMW-Fortschritt Medizin Nr. 45/2011 (153.Jg), S.1; Head & Neck 2011; 33 (11): 1628-1637

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