Zuckerkrankheit

Diabetes: Risikofaktoren in der Bevölkerung unbekannt

In Deutschland leiden nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als sieben Millionen Menschen an der Stoffwechselkrankheit Diabetes (Blutzucker). Tendenz steigend. Trotz der hohen Zahl an Erkrankungen sind die Kenntnisse über Diabetes in Deutschland gering.

Bei einer Umfrage wussten mehr als die Hälfte der Teilnehmer nicht einmal, dass es zwei Formen der Krankheit gibt. Auch über Risikofaktoren waren sich viele nicht bewusst: So konnte ein Drittel der Befragten keinen einzigen nennen.

Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren. Anders gesagt: Durch eine gesunde Lebensführung kann die Gefahr einer Erkrankung verringert werden; umso alarmierender war das Unwissen der Befragten.

Zehn Tipps, um Diabetes vorzubeugen
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  • Gewichtskontrolle_getty_76755839.jpg
    Gewicht im Auge behalten

    Vermeiden Sie Übergewicht, denn mit zunehmendem Körpergewicht steigt auch das Risiko für Typ-2-Diabetes.

    Getty Images/Creatas RF

  • Taillenumfang_getty_100942924.jpg
    Taille schlank halten

    Bauchfett macht nicht nur anfällig für Diabetes, sondern auch für Herz-Kreislauferkrankungen. Der Taillenumfang sollte bei Frauen unter 90, bei Männern unter 100 Zentimetern liegen.

    Getty Images/Hemera

  • Blutdruck-messen_getty_78159202.jpg
    Blutdruck checken

    Auch ein erhöhter Blutdruck gehört zu den Faktoren, die das Entstehen der Zuckerkrankheit begünstigen. Achten Sie auf Blutdruckwerte im Normbereich und lassen Sie einen erhöhten Blutdruck behandeln.

    Getty Images/BananaStock RF

  • Rauchstopp_rauchen_getty_93363058.jpg
    Nichtraucher werden oder bleiben

    Rauchen hat jede Menge negativer Auswirkungen auf die Gesundheit. Dazu gehört ein erhöhtes Risiko für Diabetes. Wenn Sie Raucher sind: Brechen Sie mit dieser ungesunden Gewohnheit - wenn nötig, mit ärztlicher Hilfe.

    Copyright:B-D-S

  • Kaffee_getty_124954827.jpg
    Kaffee statt Alkoholrausch

    Kaffee senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes. Legen Sie also ab und an eine Kaffeepause ein. Zwar wirkt ein gelegentliches Gläschen Alkoholisches ebenfalls positiv. Reichlicher Alkoholgenuss dagegen erhöht das Diabetes-Risiko.

    Copyright:B-D-S

  • Zitronenwasser_153570404.jpg
    Auf zuckerfreie Getränke setzen

    Meiden Sie stark gesüßte Getränke wie Limonaden. Löschen Sie den Durst besser mit Mineralwasser und ungesüßten Tees. Auch Saftschorlen oder Zitronenwasser sind gesunde und erfrischende Alternativen.

    Copyright:B-D-S

  • Obst_getty_105801418.jpg
    Obst statt Süßigkeiten

    Wer über Jahre hinweg viel Süßes isst, erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Tauschen Sie Schokoriegel gegen Obst - damit stillen Sie nicht nur den Heißhunger auf Süßes, sondern führen Ihrem Körper auch Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe zu.

    Copyright:B-D-S

  • Reis_getty_140403443.jpg
    Magnesiumreiche Lebensmittel einplanen

    Eine ausgewogene, fettarme Ernährung schützt nicht nur vor Diabetes, sondern hält allgemein gesund. Planen Sie öfter magnesiumreiche Lebensmittel wie Vollkornreis ein. Das reduziert nach neueren Erkenntnissen das Diabetes-Risiko.

    Copyright:B-D-S

  • Fahrrad_Büro_getty_80609620.jpg
    Fahrrad statt Auto

    Bewegung spielt eine wichtige Rolle bei der Diabetesprävention. Integrieren Sie Sport in den Alltag: Fahren Sie zum Beispiel mit dem Rad zur Arbeit oder zum Bahnhof, nehmen Sie die Treppe statt dem Lift.

    Copyright:B-D-S

  • Sportgruppe_getty_78287823.jpg
    Gemeinsam gegen den inneren Schweinehund

    Ausdauersport hält fit und senkt den Blutzuckerspiegel. Allerdings fällt es oft schwer, sich aufzuraffen. Verabreden Sie sich mit Freunden zum Sport - gemeinsam lässt sich der innere Schweinehund leichter in den Griff bekommen.

    Copyright:B-D-S

Autor: Isabelle Schmitz Stand 30.11.2011/Lifeline
Letzte Aktualisierung: 16. Januar 2012
Quellen: Pressemitteilung Forsa vom 11.11.2011: Forsa-Umfrage im Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung: Diabetes – das unterschätzte Risiko

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