Hilfe im Notfall
Notrufnummer 112 gilt europaweit
Die Rufnummer 112 ist der Schlüssel für schnelle Hilfe im Notfall - in ganz Europa. Wichtig ist aber auch, sich auf präzise Informationen für den Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung zu konzentrieren.
Seit Dezember 2008 gilt in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und weiteren europäischen Ländern in Notsituationen eine für alle: Über die Notrufnummer 112 können Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr erreicht werden. Die 112 lässt sich von jedem Festnetz- oder Mobiltelefon aus anwählen, selbst ohne PIN-Eingabe oder Prepaid-Guthaben. Darauf hat das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) zum Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar hingewiesen. Allerdings sei in Deutschland bei Handys zu beachten, dass der Notruf nur mit eingelegter aktivierter SIM-Karte möglich ist.
Fünf W's für gezielte Information
In den Notrufzentralen beherrschten die Mitarbeiter nach Auskunft des IZMF oft mehrere Sprachen. Das nützt allerdings nichts, wenn der Hilfesuchende nur zusammenhanglose Sätze von sich gibt. Um die eigene Nervosität in Extremsituationen in den Griff zu bekommen, rät das IZMF, sich folgende fünf W's einzuprägen: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte oder Erkrankte sind betroffen? Welche Verletzungen oder Erkrankungen liegen vor? Und zum Schluss heißt es: Warten auf Rückfragen. Denn je präziser die Auskünfte desto gezielter kann die Rettungsleitstelle helfen.
Spezielle Notrufnummern in Deutschland
Die Polizei ist in Deutschland weiterhin auch über die 110 erreichbar. An Nord- und Ostseeküste erreichen Wassersportler unter 124 124 die nationale Leitstelle zur Koordination der Seenotrettung. Wer EC-, Kredit- oder Krankenkassenkarte sperren lassen möchte, wählt die 116 116 als zentrale Hotline.
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