Natürliches Mittel gegen erektile Dysfunktion

Mehr Potenz durch Pistazien

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Hundert Gramm Pistazien liefern rund ein Viertel des Kalorienbedarfs eines Mannes, dennoch nahm kein Proband zu.
Getty Images/iStockphoto

Wenn Mann nicht mehr kann, könnte es womöglich helfen, verstärkt Pistazien zu futtern. Wie türkische Wissenschaftler heraus gefunden haben, regt die kleine grüne Steinfrucht den Kreislauf an und konnte die erektile Dysfunktion bei Studien-Probanden um bis zu 50 Prozent lindern.

Heutzutage leidet fast jeder fünfte Mann im Alter zwischen 30 und 80 Jahren an einer Erektionsstörungen, die oft auch mit anderen Erkrankungen verknüpft ist. Da aber eine Behandlung mit Medikamenten oftmals für die Betroffenen zu teuer ist, sind natürliche Alternativen gefragt. Ein Team vom Atatürk Teaching and Research Hospital in Ankara verabreichte 17 verheirateten Männern, die über zwölf Monate an Erektile Dysfunktion - die Sprachlosigkeit aufbrechen! litten, drei Wochen lang 100 Gramm Pistazien pro Tag. Die Testmänner waren zwischen 38 bis 59 Jahre alt. Sie sollten außer ihrem Pistazienverzehr keine Änderungen an ihrem Lebensstil oder ihrer Ernährung vornehmen. 

Keine Gewichtszunahme trotz erhöhter Kalorienzufuhr

Obwohl Pistazien ähnlich wie Nüsse pro hundert Gramm an die 600 Kalorien haben, nahmen die Patienten in der Studienzeit nicht zu. Was anstieg war jedoch der International Index of Erectile Function (IIEF)-Score, der sich aus der Auswertung eines 15-teiligen Fragebogens ergibt, mit denen die sexuellen Aktivitäten der Patienten abgefragt werden. Zu Beginn der Studie lag er bei 36 - und nach der Pistazienkur bei einem Wert von 54,2. Aufgrund der ungesättigten Fettsäuren in den Pistazien, fällt der Cholesterinspiegel und die Spannung in den Blutgefäßwänden, was wiederum das Herz-Kreislauf-System auf Trab bringt.

Allerdings sind die Forscher in Ankara noch zurückhaltend, weil sie nur eine kleine Gruppe Patienten beobachtet haben und eine Placebogruppe bislang fehlte. Dennoch dürfte eine kleine Pistazienkur im Alleingang niemandem schaden.

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ORF

Autor: sl
Letzte Aktualisierung: 10. Oktober 2011
Quellen: http://www.researchgate.net/publication/49749468

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