Infektionsschutz im Herbst

Grippeimpfung schützt Schwangere

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Schwangere sollten sich gegen Grippe impfen lassen. Das ist auch gut fürs Kind.
(c) Digital Vision

In der Regel ist von einer Impfung während einer Schwangerschaft abzuraten und deswegen sind werdende Mütter oftmals verunsichert, ob sie etwa eine Grippe-Impfung wagen können. Jedoch wenn sich Schwangere gegen die Influenza impfen lassen, dann schützen sie auch ihr Kind.

"Durch den Impfschutz wird das Risiko für eine Frühgeburt und ein niedriges Geburtsgewicht des Kindes deutlich verringert“, sagt Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF). Darüber hinaus profitiere das Baby selbst nach der Geburt noch von der Impfung seiner Mutter, denn die Geimpfte gibt Antikörper über die Plazenta an ihr Ungeborenes weiter. Dadurch sei das Baby in den ersten Monaten nach der Geburt vor einer Infektion geschützt, erläutert der BVF-Präsident.

Wann können sich Schwangere gegen Grippe impfen lassen?

Gesunde Frauen sollten sich daher am besten ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, Frauen mit chronischen Erkrankungen wie Asthma schon ab dem ersten Drittel impfen lassen. Der Impfschutz ist im Schnitt nach sieben bis 14 Tagen voll ausgeprägt.

Übrigens: Die Kosten für die Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Es wird empfohlen, die Impfung möglichst jedes Jahr in der Zeit von September bis November durchführen zu lassen. Die in Deutschland verfügbaren Grippe-Impfstoffe sind so genannte Totimpfstoffe. Das Immunsystem wird durch das Impfen mit abgetöteten Influenza-Virenbestandteilen (Antigene) angeregt, spezifische Antikörper gegen die Grippe-Viren zu produzieren. Die Influenza-Impfstoffe sind in den meisten Fällen sehr gut verträglich.

Autor: sl
Letzte Aktualisierung: 03. Oktober 2011
Quellen: dpa

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