Sport

Muskelermüdung ist auch Kopfsache

Jeder hat es schon einmal erlebt: Die Muskeln sind so müde, dass die verlangte Kraft nicht mehr erreicht werden kann.

Bisher haben Forscher diese Ermüdungserscheinung weitestgehend auf die Veränderungen im Muskel selbst beschränkt; neue Ergebnisse weisen jedoch auf einen Zusammenhang zwischen neuronalen Prozessen und abnehmender Muskelaktivität hin. Die Forschenden konnten beispielsweise zeigen, dass Nervenimpulse aus dem Muskel, ganz ähnlich wie Schmerzinformationen, das motorische Areal, welches für Bewegungsabläufe zuständig ist, im Gehirn hemmen. Auf Basis der Ergebnisse wird es nun möglich, neue Strategien zur Optimierung muskulärer Leistungen zu entwickeln; aber auch nach Gründen für eine abnehmende Leistungsfähigkeit der Muskeln bei verschiedenen Krankheiten zu forschen.

Autor: Lifeline / Isabelle Schmitz
Letzte Aktualisierung: 22. Dezember 2011
Quellen: Pressemitteilung der Universität Zürich vom 05.12.2011 „Wie Muskelermüdung im Kopf entsteht“

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