Weniger Attacken durch Ausdauersport

Laufen gegen Migräne

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Wer dreimal pro Woche 30 Minuten joggt oder walkt, läuft der Migräne buchstäblich davon.
(c) George Doyle

Mehr Fitness, weniger Migräne: Wer dreimal pro Woche 30 Minuten joggt oder walkt, kann sowohl die Anzahl seiner Migräne-Attacken als auch die Menge der Kopfschmerzstunden senken. Das ist die Aussage einer Studie zu Sport bei Migräne, die mit Unterstützung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft DMKG durchgeführt wurde.

In der Studie zu Sport bei Migräne wurde verglichen, wie sich Joggen und Walken auf die Migränekopfschmerzen auswirkten. Bei beiden Studien-Gruppen zeigte sich, dass sich sowohl Joggen als auch Walken bei einer Migräneerkrankung positiv auswirkt, allerdings scheint Walking die Attackenanzahl besonders positiv zu beeinflussen.

Auslöser der Attacken

Migräne-Anfälle können durch die unterschiedlichsten „Trigger“ (Auslöser) hervorgerufen werden. Dazu zählen beispielsweise hormonelle Veränderungen. Um herauszufinden, ob es sich bei den eigenen Kopfschmerzen wirklich um Migräne handelt, ist eine genaue Diagnosestellung nötig. Bestimmte Symptome wie ein einseitiger Schmerz deuten auf ein Migräne-Leiden hin. Ein Migräne-Tagebuch hilft dabei, die Auslöser zu erkennen.

Medikamente helfen

Bei schweren Attacken werden zur medikamentösen Therapie der Migräne sogenannte „Triptane“ eingesetzt: Diese Mittel beeinflussen den Serotoninstoffwechsel und können so die Schmerzen lindern. Individuelle Hilfen geben auch spezielle Migräne-Kliniken. Praktische Tipps von Experten und viele weitere nützliche Infos zu Migräne finden Sie im Special  Migräne auf Lifeline.

Mythen übers Laufen

Trinken bevor der Durst kommt und Dehnen bevor der Lauf losgeht? Dann aber bitte mindestens 30 Minuten joggen, sonst bringt das Training nichts? Es gibt eine Menge Mythen über das Laufen. Dr. Werner Bartens von der "Süddeutschen Zeitung" erklärt in "Der Nächste bitte", welche Mythen Unsinn sind.

SZ

Autor: Sabine Letz
Letzte Aktualisierung: 27. April 2012

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