Verbraucherschutz

Internetportal für Lebensmittelwarnungen kommt bei Nutzern gut an

Das neue Internetportal www.lebensmittelwarnung.de, auf dem Warnungen vor Lebensmitteln zusammengetragen werden können, kommt bei Verbrauchern gut an. Rund 1,6 Millionen Zugriffe auf die Seite habe es innerhalb der ersten vier Wochen gegeben, sagt Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner.

„Das Interesse ist hoch und wir erreichen mit dem neuen Portal viele interessierte Verbraucher.“ Für den Erfolg der Plattform sei dabei vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern verantwortlich. Verbraucher können sich erstmals auf einen Blick über Lebensmittelwarnungen aus dem gesamten Bundesgebiet informieren und auch Meldungen zu Produkten, die vom Ausland aus - z.B. über das Internet - vertrieben werden, mit einsehen.

Betrieben wird das Portal vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Nach Aussage von Mitarbeitern gibt es große Resonanz und Beteiligung vonseiten der Verbraucher: Täglich gehen E-Mails mit Lob und Anerkennung, aber auch weiteren Wünschen und Vorschlägen für eine noch benutzerfreundlichere Gestaltung ein. Neben einem bereits existierenden Twitter-Dienst soll es daher ab 2012 auch ein Newsletter-Angebot und RSS-Feed geben.

Im Portal finden sich neben Warnungen zu gesundheitsgefährdenden Produkten auch Hinweise der zuständigen Behörden auf weitere Informationsangebote oder auf Rücknahme- und Rückrufunternehmer vonseiten der Lebensmittelunternehmer. Zudem werden Warnungen zu Produkten veröffentlicht, bei denen der Verbraucher über Inhalt oder Wirkung der gekauften Ware getäuscht wird. Beispiele für Meldungen sind Fälle von Listerien-Verunreinigungen in Fleischprodukten, nicht ausreichend erhitzten Pilzkonserven, Babynahrung, die entgegen den Herstellerangaben Gluten enthält oder von Stachelbeerkonserven, in denen Dornen gefunden wurden.

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2012
Quellen: Pressemitteilung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vom 28.12.2011: Transparenz für die Verbraucher: www.lebensmittelwarnung.de ist ein Erfolg

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