Historischer Baumschmuck

Äpfel: Vorläufer der Weihnachtskugeln

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Äpfel sind in Nordeuropa seit Jahrhunderten das Weihnachtsobst schlechthin
Thinkstock

Die Äpfel sind die Vorläufer der roten Glaskugeln. Äpfel sind seit jeher Sinnbilder der Fruchtbarkeit und werden auch als „Paradiesfrüchte“ bezeichnet.

Im Christentum galt der Apfel als Symbol der Versuchung. Nach dem alten Testament wurden Adam und Eva nach dem Biss in den Apfel vom Baum der Erkenntnis aus dem Paradies vertrieben.

Der Bischof Ambrosius von Mailand (340-397 n. Chr.) verglich den am Kreuz hängenden Christus mit einem am "Baum des Lebens" hängenden Apfel; das Rot erinnert an das Blut Christi, das nach christlicher Anschauung vergossen wurde, damit die Welt erlöst werde.

Der Apfel - Symbol der Erlösung

So wurde das Symbol der Versuchung auch zum Symbol der Erlösung in der Weihnachtszeit. In alten Krippen gab es sogar einen Apfelträger, der Maria und Josef einen Apfel brachte.

Seit dem Mittelalter wurden zu Weihnachten vor den Portalen der Kirchen Stücke aufgeführt, in denen die Vertreibung aus dem Paradies dargestellt wurde. Hierfür wurden Paradiesbäume aufgestellt, von denen "die Frucht" gepflückt wurde. Diese Frucht war traditionell ein roter Apfel. Am Ende der Weihnachtszeit, dem 6. Januar, durfte der Paradies- beziehungsweise Christ- oder Weihnachtsbaum abgeräumt werden, das Heißt, die die Früchte wurden "geerntet" und gegessen.

Ein durchaus gesunder Brauch. Denn das Weihnachtsobst enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe:

• Leicht verdauliche Kohlenhydrate in Form von Frucht- und Traubenzucker

• Pektin, einen Ballaststoff mit verdauungsfördernder Wirkung, der sowohl bei Durchfall hilft als auch den Cholesterinspiegel senken kann.

• Vitamine; besonders Vitamin C, das vor Zellschäden schützt und die Widerstandskraft des Körpers stärkt.

• Mineralstoffe, insbesondere Kalium, das wichtige Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel erfüllt.

• Sekundäre Pflanzenstoffe, die Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen, das Immunsystem stärken und das Krebsrisiko mindern.

Deshalb: Gönnen Sie sich an den Festtagen auch mal den einen oder anderen Apfel. Die Lifeline-Redaktion wünscht Ihnen gesunde Weihnachten!

Kalorienfalle Weihnachtsmarkt
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    Glühwein

    Mit Schuss und viel Zucker hat der mit Zimt und Nelken gewürzte Wein über 300 Kalorien.

    Getty Images/iStockphoto

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    Tee

    Macht genauso warm wie Glühwein, hat aber deutlich weniger Kalorien (160): Heißer Tee mit Rum und Zitrone.

    (c) Stockbyte

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    Feuerzangenbowle

    Vorsicht: Die Glühwein-Variante mit flambiertem Zucker liefert 350 Kalorien pro Pott.

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    Lumumba

    Noch dicker: Die heiße Schokolade mit Amaretto oder Rum und Sahne liefert 400 Kalorien. Für die Linie besser: Tee mit Rum.

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    Bratwurst

    Der Weihnachtsmarktklassiker bringt es mit Brötchen und Senf auf 600 Kalorien. Wer trotzdem nicht drauf verzichten möchte: Ersetzen Sie damit eine Mahlzeit etwa das Abendessen.

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    Gebrannte Mandeln

    Die mit Zimt gewürzten Mandeln sind mit viel Zucker geröstet, und zwar im Verhältnis 1 : 1. Deshalb enthalten sie jede Menge Kalorien, hundert Gramm rund 500 Kalorien.

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    Maronen

    Geröstete Esskastanien sind eine wesentlich gesündere Alternative: Sie liefern gesunde Fettsäuren, aber nur ein Fünftel der Kalorien wie gebrannte Mandeln.

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    Reibekuchen

    ... Kartoffelpuffer oder Dotsch. Regional heißt die heiße, fette, Kartoffelspezialität zwar anders, enthält aber immer viele Kalorien: zwei Stück rund 500 Kalorien.

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    Ofenkartoffel

    Die fettarme Alternative: Ofenkartoffel mit Quark. Das schmeckt, macht satt und hat trotzdem nur knapp 300 Kalorien.

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    Mutzenmandel

    Schmalzgebäck wie die für Weihnachten typische Mutzenmandel ist fettreich. Hundert Gramm liefern etwa 450 Kalorien - also am besten mit vielen teilen...

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    Waffel

    Süß und warm, aber mit wesentlich weniger Fett als Mutzenmandeln: Frische Waffeln, mit einer essen Sie nur gut 200 Kalorien (aber bitte ohne Sahne!).

    (c) Thinkstock

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    Crêpes

    Mit Schokolade oder Nougatcreme kommen Sie dabei auf 400 Kalorien. Besser: Crêpes mit Zimt und Zucker oder Apfelmus, denn so haben sie ein Drittel weniger Kalorien.

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    Stollen

    Kandierte Früchte, Rosinen, Mandeln, Zucker, Butter: Eine Scheibe Stollen hat knapp 400 Kalorien und ersetzt damit eine kleine Mahlzeit.

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    Honiglebkuchen

    Im Vergleich zu Stollen ist Honiglebkuchen wie Fastenspeise. Das Traditionsgebäck aus Honig, Mehl, Pottasche und Gewürzen bringt es auf nur 40 Kalorien pro Stück.

    (c) Stockbyte

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 27. November 2007
Durch: khp

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