Medizin & Forschung

Neubauwohnungen fördern Depressionen

Nicht nur der subjektiv empfundene Zustand der Wohnsituation kann sich negativ auf die Gemütslage auswirken. Auch objektive Kriterien wie das Leben in einem Mietshaus mit Gemeinschaftsfluren sowie in Neubauwohnungen, scheinen depressiv zu machen, hat eine Studie im Norden Londons mit 1.887 Teilnehmern ergeben.

Sozio-ökonomische Status und der subjektiv eingeschätzte Zustand der Wohnung beeinflussen das Befinden - diese Erkenntnis ist nicht neu. Daneben hat die Untersuchung aber gezeigt: Depressionen tauchen bei Bewohnern von Mietswohnungen sowie von Wohnungen in Häusern jüngeren Baudatums ab etwa 1970 gehäuft auf. Andere objektive Baumerkmale wie Graffiti-Bemalungen der Wände hatten dagegen keinen Einfluss.

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 27. März 2006

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