Bad, Bäder & Sauna
So geht's: Regeln für den Besuch in der Sauna
Baden ist Erholung pur, vorausgesetzt die Badewonne wird zeitlich begrenzt. Wer zu lange badet, belastet seinen Körper stark. Eine wohlig warme Wassertemperatur ist für Haut und Kreislauf ideal. Ein all zu heißes Vollbad schadet dem Körper mehr als es gut tut. Die Haut trocknet aus, das Herz schlägt schneller und man fühlt sich extrem träge.
Neben dem Wellness-Effekt wird der gesundheitliche Aspekt beim Baden groß geschrieben. Dabei spielen Temperaturreize und das Gefühl der Schwerelosigkeit bei der Therapie von Kreislaufproblemen, rheumatischen Beschwerden oder bei Einschränkungen am Bewegungsapparat, zum Beispiel bei einer Arthrose, eine wichtige Rolle. Außer reinen Kalt- und Warmwasseranwendungen, wie etwa das Kneipp?sche Wassertreten, sind Badezusätze zur Entspannung und zum Lindern von Beschwerden sinnvoll.
Badespaß für Babys und Kinder
Achten Sie bei Babys darauf, dass die Wassertemperatur nicht höher als maximal 35 Grad ist. Dabei können sich die Kleinen so richtig entspannen . Ist das Wasser heißer, kann es Babys Haut und Kreislauf schaden. Baden Sie kleine Kinder nicht länger als zehn bis zwölf Minuten. Bei Wassertemperaturen von 35 bis 36,5 Grad haben die Knirpse besonders viel Spaß beim Plantschen mit Schaum und Gummiente. Auch hier genügen 15 Minuten Badespaß.
Bade-Entspannung für Erwachsene
Viele Menschen sind der Meinung: je heißer, desto besser. Doch das schadet mehr, als es entspannt. Bei sehr heißen Wassertemperaturen, ab 38 Grad, verliert der Körper mindestens 20 Prozent des hauteigenen Fettes, auch bei Verwendung von ölhaltigen Badezusätzen. Nach dem Bad sollte die Haut mit einer feuchtigkeitsreichen Körperlotion versorgt werden. Bei heißen Badetemperaturen schlägt das Herz schneller, man fühlt sich schlapp, ausgelaugt und müde. Deshalb verfehlt ein "Hitzebad" seine entspannende Wirkung. Wählen Sie zum Baden eine Temperatur von 37 Grad. Auch wenn es noch so warm und wohlig in der Wanne ist: bleiben Sie nicht länger als 15 bis 20 Minuten im warmen Nass. Sonst trocknet Ihre Haut zu stark aus. Wenn sich Ihre Fingerkuppen schrumpelig anfühlen, ist es höchste Zeit, die Wanne zu verlassen.
Die beste Badezeit...
Um sich so richtig zu entspannen, ist ein Vollbad nach 21 Uhr abends ideal. Dabei sollte das Bad nicht heißer als 37 Grad sein. Ein entspannender Badezusatz, beispielsweise mit Lavendel- oder Kokos-Aroma ist besonders wohltuend für Ihren Körper. Anschließend können Sie erholt ins Bett gehen und zufrieden einschlummern.
Wenn Sie abends noch etwas vorhaben, sollten Sie entweder duschen oder bei maximal 36 Grad baden. Bleiben Sie nicht länger als 15 Minuten in der Wanne und verwenden Sie einen belebenden Badezusatz, etwa mit Rosmarin- oder Orangen-Aroma.
Baden bei niedrigem Blutdruck
Bei zu niedrigem Blutdruck (Hypotonie) wirkt ein Bad am Morgen besonders kreislaufanregend. Verwenden Sie einen Zusatz mit Lavendel- oder Rosmarinauszügen. Durch die ätherischen Öle von Rosmarinblättern und Lavendelblüten wird die Herztätigkeit angeregt, Ihr Kreislauf kommt in Schwung und Ihre Durchblutung wird gefördert.
Baden bei hohem Blutdruck
Bei zu hohem Blutdruck (Hypertonie) sollten Sie auf gar keinen Fall wärmer als 37 Grad baden. Durch die höheren Temperaturen muss das Herz entsprechend mehr arbeiten und Ihr Blutdruck kann dabei schnell ansteigen.
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