Medizin & Forschung

Urlauber ignorieren Gesundheitsrisiken

Angesichts einer weltweiten Zunahme von Infektionskrankheiten hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Reisenden zu einer besseren Vorsorge geraten. Die schönsten Wochen des Jahres und ein Urlaubsflirt könnten ein "erhebliches Risiko bergen", berichtet die BZgA. Viele Reisende beachteten die notwendigen Vorsorge-Maßnahmen nicht.

Neben Infektionskrankheiten wie Malaria, Typhus, Colera, Diphtherie und Gelbfieber gehörten HIV, Hepatitis und Syphilis zu den "höchst gefährlichen, sogar lebensbedrohenden Reise-Souvenirs"."Die besondere Gefährlichkeit besteht darin, dass viele dieser Infektionen in Deutschland noch kaum bekannt sind oder unterschätzt werden." In Deutschland stellen HIV-Infektionen, die im Ausland erworben wurden, mit 20 Prozent aller Fälle inzwischen die zweitgrößte Gruppe dar, so die BZgA. Bei den meisten der rund 900 Tropen-Reisenden, die jährlich mit einer Malaria nach Deutschland zurückkehrten, hätte bei richtiger medizinischer Vorbereitung eine Erkrankung vermieden werden können. Der BZgA zufolge haben rund zehn Prozent der deutschen Touristen nach eigenem Bekunden sexuelle Kontakte mit Urlaubsbekanntschaften.Die Bundeszentrale gibt Informationen zu den wichtigsten Infektionskrankheiten, Impfschutz und Reiseapotheke in einer Broschüre, die kostenlos in Reisebüros erhältlich ist.

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 27. März 2006

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