Medizin & Forschung

Skisportler: Langsam an Höhenluft gewöhnen

Skifahrer sollten sich nach der Ankunft im Urlaubsort zunächst akklimatisieren und auch am nächsten Tag nicht in zu großer Höhe Skifahren. Auch bei gesunden Menschen könnten Herz und Kreislauf oft die ungewohnt dünne Luft in 3.000 Metern Höhe nicht verkraften, warnt der ADAC in München. Kranke sollten noch vorsichtiger sein: Wer eine Grippe hat, an Durchblutungsstörungen oder Blutarmut leidet, sollte den Angaben zufolge vor dem Akklimatisieren nicht in über 1.800 Metern Höhe Skifahren.

Außerdem sollten Wintersportler auf der Piste immer eine kleine Apotheke dabeihaben. Dort hinein gehörten Nasentropfen zum Abschwellen der Schleimhäute, was den Druckausgleich unterstützt, Heftpflaster und entzündungshemmende Medikamente, rät ADAC. Außerdem sollten Skisportler bei großer Kälte vorbeugen: Zu empfehlen seien fetthaltige Salben für die Haut, eventuell eine Gesichtsmaske und Seidenhandschuhe unter den Skihandschuhen. (dpa/red)

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 27. März 2006

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