Medizin & Forschung

Projekt: Defibrillator soll Leben retten

Der Frankfurter Flughafen startet ein Großprojekt zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes. Erleidet ein Fluggast einen Kreislaufstillstand, soll er künftig von geschulten Mitarbeitern behandelt werden können. Dazu werden halbautomatische Elektroschockgeräten - so genannten Defibrillatoren - bereitgestellt.

"Die Frühdefibrillation ist ein neues Behandlungskonzept in der Kardiologie und sie ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Rettungskette. Jede Minute ohne Defibrillation verringert die Überlebenschancen des Patienten um 10%", sagt Professor Hans-Joachim Trappe von der Ruhr-Universität Bochum. An den drei Flughäfen Chicagos konnten Laien innerhalb von zwei Jahren 21 Menschen durch die Elektroschocktherapie das Leben retten, belegt eine Studie. In Deutschland wurde das Konzept der Frühdefibrillation bislang nur in kleineren Modellprojekten erprobt. Aus dem jetzt beginnenden Großprojekt erhoffen sich die Initiatoren wichtige Erkenntnisse über die Wirksamkeit des Konzepts und Möglichkeiten seiner Anwendung. Ins Leben gerufen wurde es von der Deutschen Herzstiftung und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie gemeinsam mit der Fraport AG am Frankfurter Flughafen. (red)> Mehr Informationen zu

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 27. März 2006

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