Medizin & Forschung
Luftmatratze: Blow-Job mit Risiko
Luftmatratzen und Schwimmtiere sollten nicht mit dem Mund aufgeblasen werden, rät aponet.de, ein Internetportal für Apotheker. Ein Blasebalg oder eine Fußpumpe seien für den ganzen Körper schonender. Denn die Gefahren für Mundaufpuster sind nicht zu unterschätzen: Ihnen drohen Schwindel, Hyperventilation und Allergien.
Durch das hastige Ein- und Ausatmen werde einem schnell schwindelig, erklärt aponet.de. Der Grund sei, dass zu viel Kohlensäure ins Blut gelange. Wird trotz Schwindel weiter gepustet, kommt die Atmung ins Flattern, ein Hyperventilationssyndrom droht.Auch wenn die Matratze vollgepumpt ist, kann der Körper noch Schaden nehmen: Wird in eine volle Matratze geblasen, muss die Lunge gegen einen Überdruck arbeiten - das kann gefährlich werden. Ein Gesundheitsrisiko besteht auch für Allergiker: Das Gummi kann an den Lippen eine Kontaktallergie auslösen. Wer allergisch reagiert, sollte daher ebenfalls zu Blasebalg oder Pumpe greifen. Gleiches gilt für das Aufpusten von Schwimmhilfen und -tieren. Zudem kann sich in bereits benutzten Gummitieren Schimmel bilden, der beim Aufblasen eingeatmet wird. (BSMO)Quelle: aponet.de (Apothekerportal)
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